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HIV-positiv sein: Identität oder Nebensache?
mit Jennifer Adler, Fachkraft der Aidshilfe Heidelberg
Rohrbacher Straße 22
69115 Heidelberg
Deutschland
Dieses Jahr feiert die Aidshilfe Heidelberg ihr 40-jähriges Bestehen; das HI-Virus wurde nur wenige Jahre zuvor entdeckt. In dieser Zeit war die neue Infektionskrankheit eine Bedrohung: Menschen wurden schwer krank, viele verstarben. Die Ängste waren groß und führten dazu, dass HIV-Positive ausgegrenzt wurden: Viele verloren ihre sozialen Kontakte oder ihre Arbeitsstellen; auch adäquate medizinische Versorgung ohne Vorurteile war nicht selbstverständlich.
Seither hat sich viel getan. Heute ist HIV gut behandelbar. Die Medikamente verhindern eine Ansteckung sowie das Endstadium Aids. HIV-Positive können in jedem Job arbeiten, gesunde Kinder bekommen und alt werden.
Heißt das, es ist alles gut? Nicht ganz. Noch immer leiden viele Menschen unter Ausgrenzung und Vorurteilen. Auch mehr als 40 Jahre nach der Entdeckung des Virus existieren noch Wissenslücken, Ängste und Vorverurteilung. Menschen mit HIV müssen sich tagtäglich damit auseinandersetzen und ihre ganz eigenen Wege finden, damit umzugehen.
Wir laden heute zu einer besonderen Gesprächsrunde ein:
Menschen mit HIV möchten mit euch ins Gespräch gehen, von ihren Erfahrungen berichten, Fragen beantworten und Wissen auffrischen. Moderiert wird die Veranstaltung von Jennifer Adler.
Im Fokus stehen folgende Fragen:
- Wie hat sich das Leben mit HIV verändert?
- Wie gehen HIV-Positive heute mit ihrer Infektion um?
- Welche Rolle spielt HIV überhaupt noch in ihrem Leben?
- Welche Erfahrungen machen sie im Zusammenleben, in ihren Jobs, Familien, Hobbys oder bei Behörden und der medizinischen Versorgung?
- Was wünschen sich Menschen mit HIV von Politik und Gesellschaft?
- Was kann jede einzelne Person tun, um die Situation von Menschen mit HIV zu verbessern?
Die Veranstaltung ist offen für alle Menschen, die mehr über Leben mit HIV wissen wollen. Egal, wie alt du bist, ob du selbst HIV-positiv bist oder nicht, ob du bereits Vorwissen hast oder dich noch nie so richtig damit beschäftigt hast, ob du konkrete Fragen hast oder einfach neugierig bist: du bist herzlich willkommen!
Wir freuen uns auf einen lebhaften Austausch und wünschen uns, dass wir alle mit neuen Impulsen nach Hause gehen.
Um einen geschützten Rahmen sicherzustellen, bitten wir um verbindliche Anmeldung. Die Zahl der Teilnehmenden ist begrenzt.
Der Workshop ist ausnahmsweise kostenlos. Da er für uns jedoch mit Kosten verbunden ist, freuen wir uns immer über Spenden (Richtwert: 5 bis 20 € je nach finanziellen Mitteln). Spenden gerne in bar vor Ort oder unkompliziert über PayPal spenden. Vielen Dank!
Dauer: Die Veranstaltung dauert drei Stunden.
Zielgruppe: Menschen aller Geschlechter, sexueller Orientierungen und Beziehungsformen sind herzlich willkommen. Es ist egal, ob du selbst Erfahrung mit dem Thema und/oder konkrete Fragen hast oder auch nur neugierig bist. Komm allein, als Paar oder mit deinem ganzen Polykül. Wir freuen uns auf dich/euch!
Altersbeschränkung: 16+
Dresscode: Alltagskleidung. Zieh an, was du magst und in was du dich wohlfühlst.
Awareness: Die Veranstaltung ist queerfreundlich und sex- / kinkpositiv. Sie hat ein Awarenesskonzept. Jede Beteiligung ist freiwillig. Es ist uns wichtig, dass sich alle wohl fühlen. Daher bitten wir alle Teilnehmenden, zu einer Wohlfühlatmosphäre beizutragen und respektvoll miteinander umzugehen.
Kleine Bitte: Die Anzahl der Teilnehmenden ist begrenzt. Wir bitten dich daher, dich nur anzumelden, wenn du wirklich teilnehmen möchtest. Sollte doch etwas dazwischenkommen, melde dich bitte so früh wie möglich ab, damit wir den freien Platz nachbesetzen können.
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