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1. Dezember: Welt-AIDS-Tag

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© www.welt-aids-tag.de, 2020

Weltweit leben etwa 37,9 Millionen Menschen mit HIV. Noch lange haben nicht alle Zugang zu den lebensnotwendigen Medikamenten. Und noch immer erleben Betroffene Ausgrenzung und Stigmatisierung.

Am 1. Dezember findet deshalb jedes Jahr der Welt-AIDS-Tag statt. Ziel ist es, dafür zu sensibilisieren, wie wichtig ein Miteinander ohne Vorurteile und Ausgrenzung ist – und zu zeigen, dass wir alle respektvoll zusammen leben können.

In Deutschland leben rund 90.000 Menschen mit HIV. Dank Medikamenten haben die meisten eine fast normale Lebenserwartung und können ihr Leben gestalten wie andere auch. Wird HIV rechtzeitig festgestellt und behandelt, ist AIDS vermeidbar.

Seit 1988 wird der Welt-AIDS-Tag jährlich am 1. Dezember begangen. Mit zahlreichen spannenden Aktionen erinnern Regierungen, Organisationen und Vereine weltweit an diesem Tag an HIV und AIDS, und rufen dazu auf, aktiv zu werden und Solidarität mit den von HIV betroffenen Menschen zu zeigen. Das Spektrum reicht von Informationsständen in der Innenstadt über Podiumsdiskussionen bis hin zu Spendengalas mit großem Promi-Engagement.

Der Welt-AIDS-Tag dient auch dazu, Verantwortliche in Politik, Medien, Wirtschaft und Gesellschaft - weltweit wie auch in Europa und Deutschland - daran zu erinnern, dass das HI-Virus noch längst nicht besiegt ist. Auch, damit überall die notwendigen Mittel bereitgestellt werden und sich Vorbeugung, Aufklärung, Behandlung und Hilfe für die Betroffenen an ihren Lebensrealitäten orientieren können.

Quelle: www.welt-aids-tag.de/daten-und-fakten

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© www.welt-aids-tag.de, 2020

Bei der Aktion zum Welt-AIDS-Tag setzen sich die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), das Bundesministerium für Gesundheit (BMG), die Deutschen AIDS-Hilfe (DAH) und die Deutsche AIDS-Stiftung (DAS) gemeinsam für ein gutes und respektvolles Miteinander von Menschen mit und ohne HIV ein.

Materialien
Flyer

Mit HIV kann man heute alt werden und leben wie alle anderen Menschen. Menschen mit HIV erleben aber immer noch Zurückweisung und Benachteiligung, bekommen abwertende Äußerungen und Schuldzuweisungen zu hören. Ursache für Diskriminierung sind meist Vorurteile und unbegründete Ängste. Du kannst etwas dagegen tun!