Das war die
5. Sternen-Gala
im Opernzelt
Heidelberg
am Samstag, 4.
Dezember 2010, um 18 Uhr
Wir danken allen HelferInnen, KünstlerInnen,
Sponsoren, Bürgermeister Wolfgang Erichson, Intendant Peter Spuhler, der
Künstlerischen Betriebsdirektorin Monika Pichler und allen Mitarbeitern
des Theaters, sowie dem wunderbaren Publikum für die Unterstützung
unserer wichtigen Arbeit!

Drei Jungs Schönau begrüßten das Publikum im Foyer...

...und zwölf zackige Kölner heizten das Publikum im
Opernzelt kräftig ein!

Unser musikalisches Moderatorenteam: Vanessa
Maurischat und Holger Edmaier...
....und unser Schirmherr Balian Buschbaum

Die soulige Musikerin Julia Neigel...

....mit ihrem Pianisten Simon Nicholls

Schillernde Persönlichkeiten: Selma Kruppschke und
Viola Varell


Natanaël
Lienhard als "Jacques Brel"


Der "schwule Edding" aus Hamburg: Kay Ray





Die große Diseuse Georgette Dee mit ihrem Pianisten
Terry Truck



Bürgermeister für Integration und Chancengleichheit
Wolfgang Erichson bedankt sich bei allen Mitwirkenden

Unsere neuen Ehrenmitglieder: Künstlerische
Betriebsdirektorin Monika Pichler und Intendant Peter Spuhler


"Niemals geht man so ganz"






Durch
das Programm führten
Vanessa Maurischat und
Holger Edmaier
Comedy fernab von Allgemeinplätzen, Kalauern und
Plattitüden. Ohrwürmige Musik, die beschwingt und berührt.
Doppelbödige Poesie, feinsinniger Wortwitz und dazu das Bewegungsarsenal
einer Boyband - kurz: Holger Edmaier
überrascht sein Publikum mit
Vielfalt. Facettenreich und stimmgewaltig ist der Erfinder des
PopKabaretts Garant für einen großartigen, energiegeladenen Abend.
Vanessa Maurischat ist
eine wahre Kreativfabrik auf zwei Beinen. Sie singt, textet, komponiert,
spielt Flügel und performt mit Lust, Leidenschaft, mit Herz, Hirn und
Humor. Nicht zuletzt deshalb zählt sie zu den Meistgebuchten ihrer Zunft.
Live und auch als Songwriterin für viele arrivierte Kollegen. Der Zuhörer
fühlt sich nicht nur verstanden, sondern regelrecht ertappt, wenn er den
Texten und Kommentaren der Sängerin lauscht. Beherzt formuliert Vanessa
Maurischat auf den wunden Punkt, was alle denken und ist Sprachrohr der
Mutlosen.
Vanessa Maurischat ist gelebtes Adrenalin, sie ist das gefühlte
Dopamin der Seele, der Höhen und der Tiefen. Immer direkt, doch nicht
schonungslos. Aber auch über glückliche Zeiten singt sie. Verliebte
Tagträume inszeniert sie so romantisch, dass man neidisch auf den
Menschen werden kann, für den sie die Zeilen singt. Dabei beherrscht ihre
warme, ausdrucksstarke Stimme die große Pose genauso wie die leisen Töne.

"Deutschlands schönste Stimme" Julia
Neigel, begleitet
von dem Pianisten Simon Nicholls, zeigt Auszüge aus ihrem Programm
"Stimme mit FlügelN" - eine stilvolle Mischung aus neuen und
bekannten Eigenkompositionen, sowie Lieblingssongs von Kollegen. Julia
Neigel beweist, dass ein Instrument genügt, um ein Konzert auf hohem
Niveau zu halten, und schwingt sich in Interpretationshöhen auf. Zur Zeit
steht sie unentwegt auf der Bühne: Gastauftritten bei Kollegen wie Maffay
und Lindenberg oder Edo Zanki, ist Julia Neigel eine der fleissigsten
Live-Künstlerinnen des Landes, was ihr bisher in ihrer Bühnenlaufbahn
unzählige Konzerte und ein knappes Dutzend Tourneen beschert hat. Was
anderen Künstlern schwer fällt, liegt Julia Neigel im Blut - die Bühnen
dieser Welt...
Natanaël
Lienhard
gibt
Kostproben aus seinem Abend über den belgischen Chansonnier.
Unter
den französischen Chansonniers war Jacques Brel der größte Poet und
leidenschaftlichste Sänger. In seinen Liedern, jedes Einzelne ein Drama
en miniature, liebte, hoffte und starb er aufs Neue. Natanaël Lienhard,
Mitglied des Heidelberger Schauspielensembles und Halbfranzose, ist mit
diesen Chansons aufgewachsen und singt sie mal auf seine, mal auf die
brelsche Art und Weise.
Neben Natanaël
Lienhard steht Jacob
Bussmann, Arrangeur und Pianist, mit ihm auf der Bühne.
Kay Ray, das frechste
Aphrodisiakum des Erdballs. Kay
Ray macht und will Spaß - mit allen Schikanen! Rote Rasta-Locken, gelbe
Schuhe mit grünen Sohlen, oder auch mal weizenblonde Strubbelmähne, rote
Stiefel mit blauem Absatz. Auf jeden Fall hauteng, quietschbunt und 100%
Polyester. Alles geht, Hauptsache kein langweiliger Konformismus.
Blitzschnell,
intuitiv schnappt das pfiffige Improvisationswunder nach Fäden, die sein
Publikum arglos auslegt, strickt daraus in der nächsten Sekunde sein
hemmungslos prickelndes Programm, hüpft als freies Radikal über die Bühne
und stellt springteufelgleich jeden Rauschgoldengel in den Schatten.
Mit expressiver Stimme singt der
androgyne Edel-Punk große Pop-Perlen, interpretiert eigenwillig große
Diven wie Marlene Dietrich, Zarah Leander, Milva... und erzählt charmant,
nonchalant, kess, selbstironisch, Stories über große Politik
und kleine Nickeligkeiten, spießige Provinzler, exzentrische
Friseure, hysterische Tunten oder kauzige Tanten.
Kay
Ray polarisiert und provoziert, hat "ungeschützten
Publikumsverkehr", ist über- und ergreifend, und wie kein anderer
versteht er es, traumwandlerisch zwischen Sauerei und Sensibilität zu
lavieren. (c) Ute Nebel- Unterhaus/Mainz
Die Pink Poms
gehören zu einem der größten Schwul-Lesbischen Sportvereine in Europa,
dem SC-Janus in Köln. Seit ihrer Gründung 1993 sorgen sie als die erste
männliche Cheerleader-Gruppe Europas auf den Bühnen in und um Köln für
Stimmung, u.a. im Kölner Karneval, bei diversen CSD´s und auch bei
Benefizveranstaltungen.

Wo immer die Kerle mit ihren bunten Puscheln auftauchen,
ist ihnen tosender Applaus sicher. Mit dem Motto "Wir machen
Stimmung" haben die Pink Poms 2004 bei den Eurogames in München
die Goldmedaille gewonnen und sind seitdem amtierende Europameister im
Cheerleading.
Selbst im Fernsehen sind die Pink Poms präsent, so z.B.
bei der Harald Schmidt Show (SAT1), TV Total (ProSieben), Extra3 (NDR),
oder Ladies Night und NRW-Duell (WDR).
Special Guest Stars:
Georgette Dee & Terry Truck
Georgette Dee besingt das Leben hinter dem Leben. Warum
wir durchhalten, warum wir fallen. Wodurch wir uns von Maschinen und
Tieren unterscheiden. Eine Seite der Menschheit, roh, verliebt und
verletzt.

Einem Konzert von Georgette Dee beizuwohnen, heißt an die
Ursprünge des Theaters, des künstlerischen Aktes selbst zurückzukehren.
Durch die szenisch und musikalisch inszenierte Offenbarung eines Wesens
werden wir uns selbst gewahr. Die dargebotenen Lieder, seien es perfekte
Lovesongs, Wutgeschrei oder sogar Trinklieder, handeln immer von einem Ort
in uns selbst und erinnern vage an andere Chansons: ausgestreckte Hände für
Brel, wunde Weiblichkeit für Piaf, verbaler Wahnsinn für Férré. [...]
(c) Yann Allegret/Agentur Charis

Zu Beginn spielten im Foyer Kephalo:
Filigrane und originelle Songs, die berühren und
Geschichten erzählen, Melodien mit Charakter und Gefühl, fernab von den
üblichen, langweilig-altbackenen Akkordmustern. Kurz: Schöne Musik, die
einfach nicht mehr aus dem Kopf geht. (c) Lisa Grüterich
Die
Schirmherrschaft übernahm Balian
Buschbaum.
Dieser Mann war nie eine Frau.
Balian Buschbaum wurde 1980 als Yvonne in
Ulm geboren. Die Sportsoldatin errang mehrfach den Titel der deutschen
Jugendmeisterin und wurde 1999 erstmals deutsche Meisterin im
Stabhochsprung. Bei den Europameisterschaften 1998 und 2002 gewann sie die
Bronzemedaille. "Mein Leben ist glücklich und erfolgreich, bis auf
die Tatsache, dass ich im falschen Körper wohne."
Im November 2007 kündigt die erfolgreiche
Stabhochspringerin Yvonne Buschbaum bei "Johannes B. Kerner"
ihre bevorstehende Geschlechtsumwandlung an. Für Balian, wie er sich
fortan nennt, ist das der letzte konsequente Schritt auf dem Weg zu seiner
wahren Identität, für den er sogar die Olympia-Teilnahme opfert. Zwei
Jahre später "lebt er seinen Traum" und schreibt in seinem Buch
"Blaue Augen bleiben blau"
(Krüger Verlag) einfühlsam und
mitreißend von seinem Leben als Mann in einem Frauenkörper und seiner
Befreiung daraus. Wie kein anderer hat Balian Buschbaum erfahren, wie
Frauen und Männern denken und fühlen und was sie unterscheidet.
...selbstverständlich erwartete Sie/Euch wieder nach dem
Programm ein köstliche Überraschungen, diesmal präsentiert vom
Team der GVO - Friends for Events,
Kaffeerösterei Steiner, Hotel & Restaurant QUBE, sowie der
Heidelberger Brauerei.
Sternen-Gala 2010
zugunsten
HIV-Positiver und an AIDS erkrankter Menschen

Wir bedanken uns ganz herzlich bei unseren Sponsoren

Theater Heidelberg, Marriott Heidelberg, Qube Hotel
& Restaurant, GVO
Friends for Events, Heidelberger Brauerei, Florian Steiner
Kaffeerösterei, Förderverein der AIDS-Hilfe Heidelberg, sowie der
Volksbank Kurpfalz H+G Bank eG und dem Autohaus Ivancan GmbH Heidelberg

sowie bei den Helfern vom Verein Benefiz
Rhein-Neckar
Verfolgen Sie die Sternen-Gala
weiter bei Twitter,
oder bei Wer
kennt wen?