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In 2004 waren wieder vielfältige Aktionen und Events in Heidelberg und Umgebung, an die wir hier erinnern möchten: Scheckübergabe beim Adventscafé im Woof Gedenk- und Trauermarsch am Welt-AIDS-Tag
Der Marsch begann um 19 h bei der Friedrich-Ebert-Brücke. Von dort aus wurden die Mannheimer Szenelokale EINSTEIN, Cafe KUSSMANN, BALLERINO, Cafe KLATSCH, ESSEX 21, WOOF Leatherman, XS-Cafe und IMC nacheinander aufgesucht, bevor man sich gegen 23 h wieder trennte. Gemeinsam wurde in jedem der aufgesuchten Lokalen eine Kerze angezündet, eine Schweigeminute einlegt und mit einer kleinen Rede jenen gedacht, die nicht mehr unter uns weilen. Gleichzeitig wurde ein Bild versteigert, das zum stolzen Preis von 120 Euro den Besitzer wechselte. Wir danken den Männern von Lugman e.V., und freuen uns, daß schwule Männer im Rhein-Neckar-Dreieck noch was auf die Beine stellen können, was nicht unbedingt mit Fun zu tun hat. Es tut gut zu wissen, daß die vielen Männer (und natürlich auch die Kinder und Frauen), die wir kannten und die leider nicht mehr unter uns sind, nicht vergessen sind. Vielen Dank auch an Juri (c) www.jurlik.com für die Bilder, und allen Beteiligten fürs Spendensammeln!
CSD 2004 in Mannheim:
Bunt, schrill und vor allem laut - der vierte Christopher-Street-Day in den Mannheimer Quadraten knüpfte nahtlos an die Veranstaltung der Vorjahre an. Unter dem Motto "Sch(w)ule und Le(s)ben ... come out" hatten sich die Veranstalter wie schon 2003 ein schulisches Thema auf die Fahnen geschrieben. "Klar ist der CSD auch eine Party, aber er hat vor allen Dingen einen politischen Charakter. Seit der CDS in Mannheim durchgezogen wird, hat sich hier auch schon einiges bewegt", so Kurz weiter. Aber: Der Trausaal des alten Rathauses, in dem der Empfang stattfand, ist - trotz heftiger Debatten - für gleichgeschlechtliche Verpartnerungen indes nach wie vor tabu. Auf rund 30 000 schätzte die Polizei die Zahl der Besucher alleine während des Umzugs durch die Fußgängerzone. Noch nicht eingerechnet waren da die zahlreichen Gäste des Straßenfestes, das zum Abschluss auf den Marktplatz und ans Neckartor lockte, und zu dem sich unter anderem die Musik-Gruppen "Haiducii" und "Boney M" angekündigt hatten. Klar, dass bei den derzeit herrschenden Temperaturen einige Akteure im Ganzkörper-Gummianzug gehörig ins Schwitzen gerieten. Da waren jene, die, teils auf atemberaubend hohen Absätzen, viel nackte Haut zeigten, doch deutlich besser dran. Dennoch: Ausgelassene Lebensfreude demonstrierten die einen wie die anderen, und auch viele der Zuschauer ließen sich davon nur zu gerne anstecken. (Quelle: RNZ)
Frisöraktion beim Markt der Möglichkeiten auf dem Universitätsplatz im Juli 2004:
Nacht der Solidarität:
Eine Installation mit dem Titel "Der Leib Christi hat AIDS" erinnert in der Kapelle der Jesuitenkirche seit Beginn der Welt-AIDS-Konferenz in Bangkok daran, die Menschen mit HIV & AIDS nicht zu stigmatisieren, denn es sei "erste und offensichtlichste Pflicht" der Kirche [...] "jedes einzelne Opfer dieser schrecklichen Tragödie zu trösten und zu lieben - ohne zu verurteilen zu moralisieren oder darauf hinzuweisen, dass Vergebung notwendig sei". ( Zitat von Moraltheologe Ryan). Mehr dazu unter Kirche.
Kaffeestand beim Sommerspektakel in der Weststadt:
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