|
|
|
Die Betreuung von Menschen mit HIV/AIDS ist einer der Grundpfeiler der ehrenamtlichen Arbeit jeder AIDS-Hilfe und geschieht nach dem sogenannten "Buddy-Konzept" (Buddy = engl. Freund/in, Kumpel) Wo Betreuung durch PartnerInnen, Freunde oder Angehörige nicht oder nur teilweise möglich ist, wo neben der professionellen ambulanten Pflege und hauswirtschaftlichen Versorgung weitere Unterstützung gewünscht wird, versuchen ehrenamtliche BetreuerInnen ergänzende Hilfe anzubieten. Sie hat als Prinzip, keine professionelle, bezahlte Hilfe zu ersetzen, sondern ergänzende, im Idealfall freundschaftliche Hilfe zu leisten. Selbstverantwortung und Autonomie der betreuten Personen stehen dabei im Vordergrund.
Von ehrenamtlichen "Buddies" werden keine bestimmten beruflichen Qualifikationen oder Vorkenntnisse erwartet. Sie sollten jedoch bereit sein, sich auf neue Menschen einzulassen, sie emotional zu unterstützen, ihnen beizustehen, aber auch in praktischen alltäglichen Dingen behilflich zu sein. Man/Frau unterhält sich, geht gemeinsam spazieren, fährt zusammen irgendwo hin, geht zusammen ins Kino oder in eine Kneipe, kauft ein, ruft mal an oder ist einfach nur da: zuhause, in der Klinik oder auch im Gefängnis. Der Umfang der Betreuung entwickelt sich aus dem Alltag und den Wünschen und Bedürfnissen der betreuten Person in Übereinkunft mit den jeweiligen "Buddies". Die " Buddies" treffen sich regelmäßig in einer Gruppe zum Informations- und Gedankenaustausch bzw. zur gegenseitigen Unterstützung. Die zusätzlich angebotene regelmäßig stattfindende Supervision bieten den "Buddies" die Möglichkeit in einem geschützten Rahmen in der Betreuungsarbeit auftretende schwierige oder belastende Situationen aufzuarbeiten. Alle an der Betreuungsarbeit Interessierten sind zu den offenen Gruppentreffen herzlich eingeladen.
|
Senden Sie Ihre E-Mail mit Fragen
oder Kommentaren zu dieser Website an: webcoach@onlinehome.de |