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Elke Adler (c)Mein Name ist Elke, Jahrgang 1958, verheiratet und Mutter von 4 erwachsenen Kindern. Seit 1984 bin ich HIV-positiv und seit 1999 Mitarbeiterin der AIDS-Hilfe Heidelberg. Ich mache hauptsächlich AIDS-Prävention an Schulen und bei Jugendlichen in Kirchen- und Jugendgruppen etc.

Leider wird das Thema HIV und AIDS an Schulen meist nur ansatzweise und sehr theoretisch behandelt. Sind die Schüler aber an einer intensiveren Beratung interessiert, können sich die Lehrer direkt an mich wenden und einen Termin vereinbaren. Ich komme dann zu einem Besuch an Eure Schule.

In der Regel dauert mein Unterricht 90 Minuten und ist folgendermaßen aufgebaut:

- Was ist HIV/ AIDS?

- Übertragungswege anhand von Comics

- Wo und wie kann ich den HIV-Test machen?

- Wissenswertes zum Kondom

- Raum für Fragen der Jugendlichen

Außerdem bringe ich Infomaterial, Kondome und rote Schleifen mit. In einer lockeren Runde (auf Wunsch auch ohne den Lehrer) entwickelt sich meist ein sehr persönliches und tiefergehendes Gespräch mit den Jugendlichen.

Wenn Ihr an einem Besuch von mir interessiert seid, dann meldet Euch

 

 

Wenn Sie diese wichtige Arbeit unterstützen möchten:

AIDS-Hilfe Heidelberg e.V.
Kontonummer: 78 70 Sparkasse Heidelberg [BLZ] 672 500 20  
Kennwort: Schulprävention

 

Aids-Präventionsveranstaltung an der Friedrich Hecker Schule 

Im Jahr 2005 steckten sich allein in Deutschland rund 3000 Menschen mit dem tödlichen  HIV-Virus an. Das Alarmierendste daran ist, dass der größte Teil der Neuinfektionen durch ganz normale heterosexuelle Kontakte zustande kommt. Nach wie vor gibt es weder ein Heilmittel gegen Aids noch einen Impfstoff gegen HIV. Was nun die Aufklärung über die Gefahren einer Ansteckung betrifft, kommt sicher den Schulen eine große Rolle zu.

Im Rahmen des Religions- und Gemeinschaftskundeunterrichtes  wurde Frau Elke Adler von der Aidshilfe Heidelberg zu einer Präventionsveranstaltung an die Friedrich-Hecker-Schule eingeladen.

Frau Adler führte am Mittwoch, den 17. Mai und am Freitag, den 19. Mai vor insgesamt 4 Klassen eine jeweils zweistündige Beratung durch. Im Gespräch mit den Schülern ging Frau Adler, selbst Betroffene und Mutter von 4 Kindern,  einfühlsam und kompetent auf alle Fragen, Probleme und Befürchtungen in Bezug auf HIV und AIDS ein. Indem sie die Jugendlichen mit der Lebenssituation HIV-positiver Mitmenschen vertraut machte, gelang es ihr, Berührungsängste und Vorurteile abzubauen und ein  Klima von Interesse und  Toleranz  zu schaffen. 

Frau Adler zeigte sehr anschaulich die Übertragungswege auf und diskutierte mit den Schülern die Umsetzung von präventiven Verhaltensregeln. So wurde schon bald deutlich: jeder Einzelne trägt Verantwortung für sich selbst und für andere. Alle können etwas tun, aber nur gemeinsam kann etwas erreicht werden. Frau Adler brachte rote  Motivationsbänder mit, in die passend zum  Motto des diesjährigen Welt-Aids-Tags die Worte „Verantwortung“ und „take care“ eingeprägt waren. Besonders die roten Aidsschleifen und Informationsbroschüren  fanden begeisterten Zuspruch. 

Mit dem Kauf von über 300 Aidsschleifen signalisierten die Schüler Verantwortungsbereitschaft für den Schutz vor HIV . Nach der letzten Veranstaltung konnte Tanja Mayer, Schülerin der Metallbauklasse M3MB  eine volle Sammelbüchse an Frau Elke Adler übergeben. Lehrer und Schulleitung  der Friedrich-Hecker-Schule dankten Frau Adler für ihre wertvolle und engagierte Arbeit und vereinbarten weitere Schulbesuche. (Raimund Fuxa)

 

 

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Stand: 24. Mai 2006