Viel Interesse am Markt der
Möglichkeiten
Sehr interessiert zeigten sich die Heidelbergerinnen und Heidelberger in
Sachen bürgerschaftliches Engagement. Der Universitätsplatz war am Samstag
Informations- und Kontaktbörse für diejenigen, die sich engagieren oder die
Interesse an einem Engagement haben. Bei angenehmem Wetter schlenderten viele
Menschen über den Markt der Möglichkeiten. "Es gab sehr konkrete,
interessierte Nachfragen", ist Marion Schutt vom Heidelberger Selbsthilfe-
und Projektebüro mit der Resonanz zufrieden.
Rund 140 Gruppen, unter anderem Stadtteilvereine, Aids-Hilfe, Oldtimer-Club,
Jazzclub, die Schutzgemeinschaft Heiligenberg oder der Tierschutzverein stellten
ihre Arbeit vor und warben um Unterstützung und Mithilfe. An den Ständen gab
es zahlreiches Informationsmaterial, es wurden Gespräche geführt und zum
besseren Verständnis auch Übungen vorgeführt, wie etwa beim Stand des
Shiatsu-Fördervereins. Auf einer Bühne tanzten Mitglieder von
Tanzsportvereinen, sangen und spielten Musikvereine oder wurden Engagierte
interviewt. Außerdem übergab dort Bürgermeister Dr. Jürgen Beß an die 18
Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Mentorenkurses ihr Zertifikat. Die Mentoren
sollen als Vermittler und Kontaktpersonen zwischen Vereinen und Gruppen und den
an Engagement Interessierten auftreten. Beim Stand des OB-Referats wurde eine
kleine Umfrage zum Markt der Möglichkeiten durchgeführt, um herauszufinden,
wie die Veranstaltung bei den Besucherinnen und Besuchern angekommen ist. Wie
und wo man sich bürgerschaftlich engagieren kann, weiß man im OB-Referat
(E-Mail: Christine.Huber@heidelberg.de
und Brigitte.Klingler@heidelberg.de)
oder bei der Freiwilligenbörse, Telefon 61 94 44. (Quelle: Stadtblatt online,
Ausgabe Nr. 28 vom 10.07.02)
Erstmals Bürgerplaketten verliehen
42 Heidelbergerinnen und Heidelberger wurden für ihr bürgerschaftliches
Engagement ausgezeichnet.
Der persönliche Einsatz für das Gemeinwesen verdient Anerkennung. Aus diesem
Grund beschloss der Gemeinderat im November 2001, denjenigen Bürgerinnen und Bürgern,
die sich in vorbildlicher Weise bürgerschaftlich engagieren, die Bürgerplakette
der Stadt Heidelberg zu verleihen.
Oberbürgermeisterin Beate Weber hat auf dem "Markt der Möglichkeiten"
die ersten 42 Heidelbergerinnen und Heidelberger für ihr bürgerschaftliches
Engagement mit der Plakette ausgezeichnet. Vorgeschlagen wurden sie von
Mitgliedern des Gemeinderats, der Stadtteilvereine, der Bezirksbeiräte und der
Verwaltung.
Die Bürgerplakette erhielt u.a. Karl-Heinz Riegler: Er wird für sein langjähriges Engagement für HIV-Positive und an Aids
erkrankte Menschen ausgezeichnet.