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Deutsche AIDS-Hilfe begrüßt Karlsruher Urteil zu Hartz-IV-Regelsätzen
DAH gegen "kassenindividuelle Zusatzbeiträge" Berlin,
28.01.2010. Die Deutsche AIDS-Hilfe e.V. (DAH) lehnt die angekündigten
"kassenindividuellen Zusatzbeiträge" strikt ab: Sie teilt die Haltung
des Paritätischen Wohlfahrtverbandes, der die Zusatzbeiträge als unsozial und
ungerecht kritisiert hat. Viele Menschen beziehen z.B. als Folge einer
chronischen Erkrankung niedrige Einkommen - darunter tausende Menschen mit HIV
und Aids. Die DAH unterstützt die Vorschläge des Paritätischen
Wohlfahrtsverbandes, die solidarische Finanzierung wiederherzustellen und die
Versicherungspflichtgrenze aufzuheben.
Mit freundlicher Genehmigung von (c) GAB
Gedenken für an AIDS
verstorbene Menschen
- Gedenkstätte auf dem Bergfriedhof
Wenn Menschen hören, man sei an
Krebs erkrankt, nehmen sie einen tröstend in die Arme. Wenn sie aber hören,
dass man HIV-positiv bzw. an AIDS erkrankt ist, wechseln sie die Straßenseite.
AIDS ist keine unanständige Seuche. Es ist ein Unglück, das jeden treffen
kann. Und man kann damit leben, Weil viele Menschen viel zu wenig über das
HI-Virus aufgeklärt sind, werden Infizierte nach wie vor auch in der
Bundesrepublik Deutschland massiv diskriminiert.
Auch ich habe
Freunde und geliebte Menschen verloren, die an AIDS gestorben sind und ich weiß
wie wichtig es, einen Ort zu haben an dem Trauer eine HEIMAT hat. Hier ist so
ein Ort wo jeder für sich und auch wir gemeinsam trauern können, uns erinnern
können, verweilen. Ich danke den Mitarbeitern der Friedhofsverwaltung und des Landschafts- und Forstamtes, die mit großer Liebe diesen Ort hüten und pflegen und auch heute wieder ein so wundervolles Gebinde geschaffen haben. Ich danke den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der AIDS – Hilfe die sich unermüdlich um die Menschen kümmern, und ich danke Ihnen / Euch, das hier heute gekommen seid." Bürgermeister Wolfgang Erichson
Weltweit tragen 33,4 Millionen
Menschen das HI-Virus, davon Weil viele Menschen zu wenig über das HI-Virus aufgeklärt sind, werden Infizierte aber nach wie vor auch in der Bundesrepublik Deutschland diskriminiert. Bürgermeister Erichson rief deshalb zur Solidarität mit den infizierten Menschen auf. HIV-positive Menschen sollten sich nicht schämen und verstecken müssen, sondern ganz normal ihren Alltag leben, so der Bürgermeister. „Ich lade alle Heidelbergerinnen und Heidelberger ein, Solidarität mit den Betroffenen zu zeigen und am Freitag, 4. Dezember 2009, an der Aids-Gala im Theaterzelt teilzunehmen“, so Erichson. Der Erlös der Gala kommt der Aids-Hilfe und damit den Betroffenen zugute. (c) Pressedienst der Stadt Heidelberg
Zum Welt-AIDS-Tag twittert die Aidshilfe in rot #red #worldaisday
Mit der Lieferung einer Kaffeemaschine mit Thermoskanne ist unsere Küche für das Regenbogencafé nun komplett. Bereits am 5. Oktober wurde die Küche vom Küchenhaus Jürgens maßgerecht eingebaut. Seither haben wir Platz, um die Speisen und Getränke für das beliebte Café der Betroffenen, optimal anzurichten. Die durchgängige Arbeitsplatte erleichtert die ehrenamtliche Arbeit unserer beiden "Kaffeedamen" Monika und Karde enorm. Jeden Dienstag versorgen sie abwechselnd die Gäste des Cafés mit leckeren Kuchen und Kleinigkeiten. Um Stauraum brauchen sich die Beiden nun keine Sorgen mehr zu machen. Die neuen Hängeschränke bieten genügend Platz für Tassen und Teller. Im großen Kühlschrank bleiben die Getränke im Sommer kühl, und selbst warme Speisen können auf dem neuen Ceran-Kochfeld zubereitet werden. Davon profitieren vor allem auch die verschiedenen Selbsthilfegruppen, die sich abends in den Räumen der Aidshilfe treffen, um Erfahrungen auszutauschen, und - ab und zu - gemeinsam zu kochen. Aus der Lotterie werden jährlich hunderte gemeinnützige Vorhaben gefördert. Für viele Ehrenamtliche, die sich dabei zum Wohle der Gesellschaft engagieren, sind die Fördergelder aus der GlücksSpirale ein unentbehrliches finanzielles Rückgrat. Die GlücksSpirale von Lotto fördert regionale gemeinnützige Organisationen aus den Bereichen Natur- und Umweltschutz, Suchtbekämpfung, Kirche, Kultur und Sport, die das vierte Viertel der Gesamtförderung von jährlich mehr als 50 Millionen Euro erhalten. Seit 1970 ist so eine Summe von rund 1,5 Milliarden Euro zusammen gekommen. (c) GlücksSpirale
Verlauf und gegenwärtiger Stand der HIV-Epidemie in Deutschland Wie jedes Jahr veröffentlicht das Robert-Koch-Institut (RKI) die vorläufigen Zahlen über den Verlauf und Stand der HIV-Epidemie in Deutschland: rund 67000 HIV-Infizierte leben laut RKI derzeit in Deutschland, darunter bilden homosexuelle Männer weiterhin die größte Gruppe. Bei rund 1100 Infizierten brach in diesem Jahr die Krankheit Aids aus. Etwa 550 Erkrankte starben. Bei den Zahlen handelt es sich um Schätzungen, die genauen Zahlen werden erst 2010 bekannt gegeben. Die Zahl der HIV-Neuinfektionen liegt seit drei Jahren in etwa stabil bei 3000. Immer häufiger wird die Infektion erst spät bemerkt; trotz moderner Medikamente führen diese Spätdiagnosen zu einer schlechteren Lebensprognose, deshalb beteiligt sich die Aidshilfe Heidelberg an den HIV-Testwochen, um rechtzeitig eine eventuelle Infektion zu entdecken und zu behandeln.
Ein großes Geschenk für die Präventionsarbeit mit
Schulklassen – Löffler von Puxhausen-Stiftung spendet 3000 Euro an die
AIDS-Hilfe Heidelberg
Die Präventionsarbeit zum Thema HIV und AIDS ist wichtiger
denn je – denn viele Jugendliche (und nicht nur sie) sind völlig unzureichend
informiert. „Ich hatte keine Ahnung, dass man sich immer noch anstecken
kann“, murmelt einer in der Gruppe, und ein anderer sagt laut, was viele
denken, nachdem Elke Adler zugehört haben: „Das hat mir wirklich was
gebracht. Wenn man das so hautnah mitkriegt, muss man ja bescheuert sein, wenn
man kein Kondom benützt.“ Innovative und Interesse weckende Präventionsarbeit ist
gefragt wie schon lange nicht mehr, und sie kommt besonders bei Jugendlichen gut
an. Die AIDS-Hilfe Heidelberg hat im Jahr Damit das weiterhin so bleiben kann, hat ein ganz stiller Gönner der AIDS-Hilfe Heidelberg bereits zum 4. Mal tief in die Tasche gegriffen. Dr. Hans-Peter Restle, Mannheimer Unternehmer und Stiftungsvorstand der von ihm gegründeten Löffler von Puxhausen-Stiftung, spendet bereits seit 2004 regelmäßig große Beträge. Diesmal überreichte er einen Scheck über 3000 Euro und unterstützt damit auch für das nächste Jahr diese wichtige Arbeit.
Endlich - der Vorverkauf für die
Sternen-Gala am 4. Dezember um 19:00 Uhr
im Opernzelt Heidelberg hat begonnen. Wie in den vergangenen 4 Jahren hat die
Gala-Gruppe der Aids-Hilfe Heidelberg ein abwechslungsreiches Programm
zusammengestellt, das Sie begeistern wird. Freuen Sie sich auf die WEIBrations, die sangeslustigen Lesben aus Karlsruhe,
und auf die temperamentvolle
Tanzakrobatik der Stuttgarter CheerluderS. Oder möchten Sie den Finalisten der
letzten Staffel des Supertalents einmal live erleben? Der junge Artist Christoph
Haese wird für Sie seine Hüften schwingen lassen. Bewundern Sie die
faszinierende Travestieshow von Rita Calypso aus Berlin, oder lauschen Sie den
holden Klängen des Heidelberger Schwulenchors RosaKehlchen. Höhepunkt des
Abends ist die Showtanzgruppe „Small Sheketak - Rhythm in Motion“ – der
israelischen Antwort auf STOMP. Die energiegeladene Performance aus Breakdance,
Bodypercussion und Rap wird Sie mitreißen. Durch den Abend, der diesmal unter
der Schirmherrschaft von Frau Gerda Tschira steht, führt Sie SWR3-Moderatorin
Stefanie Tücking. Ein weiteres Highlight sind die
kulinarischen Überraschungen, die das Schlossrestaurant der Firma Mövenpick für
Sie bereithält. Alle angebotenen Speisen sind im Eintrittspreis inbegriffen.Peter
Spuhler stellt das Theater kostenfrei zur Verfügung, so dass alle
Eintrittsgelder der Aids-Hilfe Heidelberg für ihre wichtige Arbeit
zugute kommen. Lassen Sie sich die Gelegenheit nicht entgehen und reservieren Sie gleich
heute gute Plätze für die Sternen-Gala. Karten gibt es an der Theaterkasse am
OPERNZELT (Emil-Maier-Straße / Ecke Alte Eppelheimerstraße), telefonisch unter
06221.5820000, per Mail unter tickets@theater.heidelberg.de,
oder online unter www.theater.heidelberg.de
IWWIT - „Ich weiß, was ich tu“ heißt die neue Kampagne der Deutschen AIDS-Hilfe. Das Thema ist Verantwortung. Die Botschaft lautet: schütz dich und andere, indem du ein Kondom benutzt. Du bist es dir wert, und die anderen sind es dir auch. Die Kampagne richtet sich insbesondere an die bei uns derzeit am meisten gefährdete Gruppe der Männer, die Sex mit Männern haben, kurz MSM genannt. Das sind neben den Homosexuellen auch bisexuelle Männer, die sexuelle Kontakte zu Frauen und zu Männern haben und häufig aufgrund gesellschaftlicher Konventionen, mit ihrer sexuellen Orientierung nicht offen umgehen. AIDS ist heute eine weitgehend vermeidbare Komplikation einer HIV-Infektion. Hochwirksame Medikamente und jahrzehntelange Erfahrung im Umgang mit der Krankheit haben die Lage von HIV-Infizierten deutlich zum Besseren verändert. Da der Verlauf der HIV-Infektion sehr vom richtigen Zeitpunkt des Beginns der Therapie beeinflusst wird, ist es günstig, möglichst früh von seiner Infektion zu erfahren. Für
Heidelberg bedeutet das konkret: Während der bundesweiten Testwochen von Oktober bis November gibt es am 2. und 4. Donnerstag des Monats die Möglichkeit, sich im Rahmen einer gemeinsamen Abendsprechstunde der AIDS-STI-Beratung des Gesundheitsamtes und der AIDS-Hilfe Heidelberg in den Räumen der AIDS-Hilfe beraten und kostenlos und anonym auf HIV und andere STI’s (sexuell übertragbare Infektionen) testen zu lassen. Neben dem klassischen Antikörpertest wird auch der Schnelltest angeboten. Für beide gilt, dass der Risikokontakt schon ca. 3 Monate zurück liegt – erst nach dieser Zeitspanne kann das Vorhandensein des Virus zuverlässig nachgewiesen werden. Das Schnelle am Schnelltest ist nur, dass schon nach einer halben Stunde eine HIV Infektion sicher ausgeschlossen werden kann – dann nämlich, wenn der Test nicht reagiert. Im Falle einer Reaktion jedoch benötigt der Schnelltest genau so lange Zeit bis zur Gewissheit des Ergebnisses wie der konventionelle Test. Termine: 8. und 22. Oktober, 12. und 26. November 2009, jeweils 18 – 20 Uhr, AIDS-Hilfe Heidelberg e.V., Rohrbacher Straße 22, Heidelberg-Weststadt, Tel: HD-19 4 11, Email: info@aidshilfe-heidelberg.de
In Ergänzung des Schreibens vom 28.08.2009 erhielten wir heute ein weiteres Schreiben der Pharmafirma GlaxoSmithKline (GSK). Hier die Textauszüge im Wortlaut: Die Pharmafirma GlaxoSmithKline (GSK) in Deutschland ruft folgende Chargen
antiretroviraler Medikamente im pharmazeutischen Großhandel und bei Apotheken
zurück:
Der Chargenrückruf ist eine
vorsorgliche Maßnahme aufgrund des Verdachts von Arzneimittelfälschungen. Bei GSK Deutschland lag zunächst eine pharmazeutische Reklamation über eine
einzelne Combivir-Packung® vor, die durch ausführliche Vergleichsuntersuchungen
als Fälschung identifiziert wurde. Gefälschte
Tabletten wurden bisher nicht gefunden. Daraufhin wurde die Charge R343741 des HIV-Medikaments Combivir bereits am
25. August 2009 vorsorglich im pharmazeutischen Großhandel und bei den
Apotheken zurückgerufen. Der Verdacht, dass weitere gefälschte Packungen
von Combivir®, Epivir® und
Trizivir® in die deutsche
Vertriebskette gelangt sind, hat sich nach weiteren Nachforschungen erhärtet.
Bei den von den Ermittlungsbehörden sichergestellten Medikamenten handelt es
sich wie beim ersten Combivir®-Verdachtsfall
nach bisherigen Erkenntnissen um Fälschungen der Umverpackung, der
Gebrauchsinformation (Beipackzettel) sowie der Blisterpackung (Combivir®
und Trizivir®
) bzw. des Flaschenlabels (Epivir®
). Gefälschte Tabletten wurden auch hier
in den bisher untersuchten gefälschten Packungen nicht gefunden – der
Wirkstoffgehalt entspricht den Original-Tabletten von GSK.
Analysen der aufgrund des Rückrufs zurückgesandten Ware werden weitere Aufschlüsse
über das Ausmaß der Arzneimittelfälschung geben. Die Sicherheit der Patienten steht für GSK an erster Stelle. Jeder
Verdachtsfall einer Medikamentenfälschung wird daher sehr ernst genommen. Bei weiteren Fragen steht Ihnen unser MED INFO&SERVICE CENTER gebührenfrei unter Tel.: 0800-122 33 55 gerne zur Verfügung. Mit freundlichen Grüßen GlaxoSmithKline GmbH & Co. KG Bitte setzen Sie sich mit Ihrem Ärzten in Verbindung!!!!
Mit freundlicher Genehmigung (c) Rhein-Neckar-Zeitung vom 01.09.09
Unser Regenbogencafé für Betroffene und Ehrenamtliche erfreut sich sehr großer
Beliebtheit. Jede Woche nutzen ca. 15-20 Personen das Angebot, daher planen wir
seit langem eine Erweiterung des Cafés in unseren großen Raum, den wir u. a. für
Vorträge und Sitzungen nutzen. Um den Anforderungen des Regenbogencafés und seiner Gäste gerecht zu werden, benötigen wir eine Küche mit durchgängiger Arbeitsplatte und Spüle, um das Arbeiten und Anrichten zu erleichtern, sowie ausreichend Schränke, um das Geschirr zu verstauen. Dank der GlücksSpirale von Lotto haben wir einen Zuschuss bewilligt bekommen, um das Regenbogencafé mit einer Küche aus dem Küchenhaus Jürgens auszustatten. Von der Küche werden, neben den Gästen des Cafés, unsere Selbsthilfegruppen für HIV-Positive, sowie unsere ehrenamtlichen Gruppen, die sich regelmäßig in unseren Räumen treffen, profitieren. Hintergrund: Seit 1970 fördert die GlücksSpirale gemeinnützige
Projekte. Vor fast 40 Jahren wurde die GlücksSpirale als Gemeinschaftswerk des
Nationalen Olympischen Komitees, des Deutschen Lottoblocks und des Fernsehens
zur Finanzierung der
Neue Beratungszeiten Ab Mai bietet die Aidshilfe Heidelberg neue Beratungszeiten an:
Um genügend Zeit für eine persönliche Beratung einbringen zu können, bitten wir um vorherige Terminabsprache.
Neues Positionspapier der DAH zur HIV-Therapie und Prävention Die antiretrovirale Therapie (ART) hat die Lebenserwartung von Menschen mit
HIV deutlich erhöht und die Lebensqualität vieler Positiver wesentlich
verbessert. Sie hat darüber hinaus einen wichtigen primärpräventiven
Nebeneffekt: das Ansteckungsrisiko wird deutlich vermindert.
Übrigens: Die Sahneschnitten der Aidshilfe Heidelberg haben jetzt eine Gruppe bei StudiVZ, und freuen sich über engagierte, kreative und offene Leute, die sich über die Arbeit in der ÖAG informieren, oder mitarbeiten wollen!
Ob Kaminzimmer, Bordell oder in der freien Natur - die neue Kampagne der BZgA löst die altbekannten Motive mit frechen Früchten und Gemüse durch eine neue Kampagne ab, und begeht damit ein weiteren Schritt hin zu einer zielgruppenadäquaten Prävention. Die Motive zeigen Orte an denen Menschen miteinander Sex haben, ohne die Protagonisten selbst im Motiv zu präsentieren. Somit bleibt dem Betrachter Raum für eigene Interpretationen und Erfahrungen. Unter mach's mit können die Motive begutachtet, und sogar eigene weitere "Liebesorte" hinzugefügt werden.
"Und sie schützen doch" - Stiftung Warentest hat in ihrem neuen Heft für April 2009 26 Kondommarken, darunter 2 latexfreie Marken, getestet. Mehr dazu finden Sie im aktuellen Heft am Kiosk und der Pressemeldung vom 26.03.09
Papst-Äußerungen gegen Kondomgebrauch sind unverantwortlich und weltfremd Die Deutsche AIDS-Hilfe e.V. (DAH) kritisiert die im Vorfeld der ersten Afrika-Reise von Papst Benedikt XVI. gemachten Äußerungen gegen den Kondomgebrauch zum Schutz vor einer HIV-Infektion auf das Schärfste. Mehr unter DAH Wir, die AIDS-Hilfe Heidelberg, "predigen" Safer Sex, und bleiben dem Motto treu: Kondome schützen vor HIV und anderen sexuell übertragbaren Krankheiten!
Creathivtreff - jetzt auch online! Die Creathivgruppe ist ab sofort im Internet vertreten. Zwar befindet sich die Seite noch im Aufbau, doch informiert sie bereits über die aktuellen Termine und Themen. Am 07. März stehen z.B. "Osterbasteleien" (mit Kindern) auf dem Programm. Also, schaut mal rein ;)
Stabilisierung der Zahl der HIV-Infektionen in 2008 In Deutschland leben nach einer aktuellen Schätzung des Robert Koch-Instituts rund 63.500 Menschen mit HIV oder AIDS. Von ihnen haben sich ca. 3.000 im Jahr 2008 infiziert; damit haben sich ähnlich viele Menschen wie in 2007 neu mit dem HI-Virus infiziert. Ob es sich nach dem starken Anstieg der Infektionszahlen zwischen den Jahren 2000 und 2006 um eine dauerhafte Stabilisierung handelt, muss man erst abwarten. Die Schätzung der HIV-Neuinfektionen ist nicht zu verwechseln mit der Zahl der Neudiagnosen. Die Meldungen über Neudiagnosen erlauben keinen direkten Rückschluss auf den Infektionszeitpunkt, da HIV-Infektion und -Test zeitlich weit auseinander liegen können. Rund 1.100 Menschen sind 2008 an AIDS erkrankt, etwa 650 Menschen sind verstorben. Das Epidemiologische Bulletin des Robert Koch-Instituts veröffentlicht in der aktuellen Ausgabe 47/2008 mehrere detaillierte Beiträge zu HIV/AIDS, berichtet über den Verlauf der HIV-Epidemie in Deutschland bis Ende 2008, und enthält die aktuellen Eckdaten zur Situation in Deutschland.
Der Verein Phaeton e.V. produziert mit seinem Projekt "SA-ID, der schwarze Engel" einen Film zur Aufklärung über HIV & AIDS für junge Menschen ab 12 Jahren. Gleichzeitig entsteht eine Dokumentation, die neben dem "Making of", eine Informationsvereinbarung des Recherchematerials beinhaltet (Krankheitsbild, Verlauf, Ansteckungswege, sowie Interviews). Jasmin Wagenblaß, 1. Vorsitzende des Vereins Phaeton e.V. engagiert sich unermüdlich, um mittels Sponsorenaquise und Benefizkonzerten, das aufwendige Projekt zu realisieren. Weitere Informationen erhalten Sie auf der Homepage zum Film, unter www.sa-id-der-film.de
Seit dem 1. Oktober 2008 gibt es eine bundesweite Beratungshotline zu HIV und Aids. Unter der Telefonnummer 0180 33 19411 (9 Cent pro Minute ausdem deutschen Festnetz, abweichende Tarife der Mobilanbieter) sind Montag bis Freitag von 9 Uhr bis 21 Uhr und am Sonntag von 12 Uhr bis 14 Uhr BeraterInnen aus dem Bundesgebiet zu allen Fragen rund um HIV und Aids erreichbar. An diesem Angebot der Deutschen AIDS-Hilfe (DAH) beteiligen sich bundesweit 28 regionale Aidshilfen.
Nach zweijähriger Vorbereitung startet die Deutsche Aids-Hilfe e.V. am 13.
Oktober 2008 ihre erste bundesweite und zielgruppenspezifische Kampagne zur
Intensivierung der HIV-Prävention und Gesundheitsförderung bei Männern, die
Sex mit Männern haben (MSM). Gemeinsam mit den über 120
Mitgliedsorganisationen und Präventionsprojekten reagiert die DAH damit auf die
steigenden HIV-Neudiagnosen in dieser Zielgruppe. "ICH WEISS WAS ICH TU" (IWWIT) lautet der übergeordnete Slogan der Kampagne. Er soll für einen selbstbewussten, informierten und eigenverantwortlichen Umgang mit Gesundheitschancen und -risiken werben. Es wird im Verlauf der Kampagne darum gehen, Männer zu befähigen auf der Grundlage Setting bezogener und zielgruppengenauer Informationen eigene, wirksame Schutzstrategien zu entwickeln und durchzusetzen.
Die Kernziele der Kampagne lassen sich wie folgt zusammenfassen:
Die wissenschaftlich begleitete Kampagne wird die
verschiedensten Medien und Kanäle der Präventionsarbeit für MSM in
Deutschland unter dem gemeinsamen Motto zusammenführen. Hierzu gehört neben
der Präsenz in zielgruppenspezifischen Printmedien, Informationsmaterialien
und bundesweiten, lokalen personalkommunikativen Aktivitäten die Etablierung
der ersten internetgestützten Präventionsplattform für MSM in Deutschland.
Die Kampagne wird nicht zuletzt deshalb von Fachleuten als
Modernisierungsfaktor in der Zielgruppen-Prävention in Deutschland gesehen.
(c) DAH
Stoppt die Vorratsdatenspeicherung!
Aidshilfen arbeiten mit besonders schützenswerten personenbezogenen Daten wie z.B. zu Sexualität und Gesundheit. Von dem Gesetz werden gravierende Wirkungen gerade für die Beratungsarbeit von Aidshilfen erwartet, da sich Vertraulichkeit schlecht mit Datenspeicherung verträgt. Dies verpflichtet im Besonderen, gegen jede Form vermeidbarer Datenspeicherung anzugehen, um irreparable Störungen des Vertrauens gegenüber Beratungsangeboten abzuwenden. Die DAH hat den Aufruf zur bundesweiten Demonstration gegen die Vorratsdatenspeicherung mit unterzeichnet und ruft hiermit alle Mitgliedsorganisationen und Mitarbeiter/innen dazu auf, die bundesweite Demonstration zu unterstützen.
„immer ist jetzt“ - Stuttgarter Ausstellung zum VII. Konrad-Lutz-Preis Die AIDS-Hilfe Stuttgart e.V. (AHS), die Aids-Beratungsstelle der Evangelischen Gesellschaft Stuttgart e.V. und das Gesundheitsamt der Landeshauptstadt Stuttgart präsentieren – in Kooperation mit Netzwerk plus e.V. und der GlaxoSmithKline GmbH & Co. KG – die Stuttgarter Ausstellung zum VII. Konrad-Lutz-Preis. Die Ausstellung wird eintrittsfrei für jedermann vom 11. bis zum 28. August 2008 zu den Öffnungszeiten des Stuttgarter Gesundheitsamtes zu besichtigen sein: Mo. bis Mi. 08.00 Uhr bis 16.00 Uhr; Do. 08.00 Uhr bis 18.00 Uhr; Fr. 08.00 Uhr bis 13.00 Uhr. Am Donnerstag, 14. August 2008 und am Donnerstag, 21. August 2008 besteht ohne Anmeldung, jeweils um 17.00 Uhr, die Möglichkeit an Führungen von Peter Raiber durch die Ausstellung teilzunehmen.
Sie tun es jetzt schon zum 4. Mal: die MitarbeiterInnen von Becton 6 Dickinson in Heidelberg überreichen der hiesigen Aidshilfe und dem Verein Aids & Kinder einen dicken Scheck.
Die Spezialisierung der Firma auf Medizintechnik, Labordiagnostik und Biotechnologie bedeutet für alle, die dort arbeiten, eine ganz andere Auseinandersetzung mit Krankheit und Gesundheit als das für die meisten von uns üblich ist. Dass aber eine versammelte Mitarbeiterschaft sich für Einrichtungen wie die Aidshilfe und Aids & Kinder in Heidelberg einsetzt, ist etwas ganz Besonderes. So organisierten sie – mit tätiger Hilfe des Firmen-Küchenchefs - nicht nur den Plätzchenverkauf anlässlich des Welt-Aids-Tages im Dezember, sondern im Mai auch noch einen großen Flohmarkt auf dem Firmengelände. Die gesammelten Einnahmen beider Großereignisse wurden nun den beiden Heidelberger Aids-Initiativen überbracht. Vier Mitarbeiterinnen von B&D nahmen am 3. Juli bei Kaffee und Kuchen die Gelegenheit wahr, sich in den freundlichen Räumen der Aidshilfe in der Rohrbacher Straße umzusehen, einige der zahlreichen Broschüren zu studieren, die dort besonders für Schulklassen ausliegen, und vor allem den Kontakt zu den Haupt- und Ehrenamtlichen der Aidshilfe zu knüpfen oder zu vertiefen. Nach angeregten Gesprächen übergaben sie die stolzen 2.500 Euro, die jetzt ohne Abzüge als Lebensmittel oder andere direkte und unbürokratische Hilfen Menschen in der Region zugute kommen, die von AIDS oder HIV betroffen sind. Besonders berührt waren alle von den Schicksalen der Kinder mit Aids und sind deshalb froh, dass die Hälfte des Geldes wie immer an den Verein Aids & Kinder Baden-Württemberg geht.
Die Präventionsarbeit zum Thema AIDS und HIV ist wichtiger denn je – vor allem Jugendliche sind mittlerweile oft so unwissend, als gäbe es die Krankheit gar nicht. „Ach mach dich doch mal locker, wer will sich denn die Laune von so was wie Aids verderben lassen, das gibt’s doch eh bloß bei Schwulen und in Afrika“ kann man von einem jungen Teilnehmer der Partygruppe auf der Neckarwiese erfahren, dessen Freunde ebenfalls lässig abwinken, als Ehrenamtliche der Aidshilfe Heidelberg anlässlich der Fußball-EM Kondome verteilen. „Das ist doch gar nicht mehr gefährlich seit es Medikamente gibt“, schiebt ein anderer noch hinterher. Solche Reaktionen zusammen mit den steigenden Neu-Infektionszahlen, die sich seit 2001 deutschlandweit verdoppelt und allein im vergangenen Jahr um 3000 zugenommen haben, sind ein alarmierender Hinweis darauf, dass innovative und Interesse weckende Präventionsarbeit gefragt ist wie schon lange nicht mehr. Besonders gut in dieser Art der Arbeit sind Elke Adler vom Verein Aids & Kinder und Heidi Emling und Marcella Cestra von der Aidshilfe Heidelberg. Ihre Präsentationen im Unterricht und ihre Einführungen ins Thema in den freundlichen neuen Räumen der Aidshilfe verfolgen auch sonst sich gerne supercool gebende Jugendliche mit großem Interesse. Damit das weiterhin so bleiben kann, hatte ein meist ganz stiller Gönner der beiden wichtigen Inititativen wieder ein großes Geschenk angekündigt. Dr. Hans-Peter Restle, Stiftungsvorstand der Löffler von Puxhausen-Stiftung überreichte nun bereits zum 2. Mal einen Scheck über 5000 Euro und rief bei den Beschenkten damit Freude und Begeisterung hervor. Sein schönes Geschenk ist umso nützlicher und schöner als erstmals in diesem Jahr ein großer und langjähriger Kostenträger für die Präventionsarbeit seine Unterstützung aus wirtschaftlichen Gründen aufkündigen musste.
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