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Neues Portal für die Deutsche Aidshilfe in Berlin

Mit dem Slogan "Gut zu wissen" startete die Deutsche Aidshilfe (DAH) ihr neues Portal aidshilfe.de. Mit dem Angebot startet gleichzeitig die Aktion „HIV ist mir nicht egal!“. Unter diesem Motto ruft die DAH auf, ab sofort auf aidshilfe.de ein Zeichen für die HIV-Prävention und zur Solidarisierung mit Menschen mit HIV und Aids zu setzen. Ziel ist es, in vier Wochen mehr als eine Million Unterstützer zu zählen.

Gut zu wissen (c) DAH

Unterstützen auch Sie mit uns diesen Aufruf!

 

Landtagsabgeordneter Werner Pfisterer zu Besuch bei der AIDS-Hilfe 

Am Mittwoch, den 23. Juni besuchte der Heidelberger Landtagsabgeordnete Werner Pfisterer gemeinsam mit seiner Landtagszweitkandidatin Frau Dr. Nicole Marmé die AIDS-Hilfe. Bei Kaffee und Gebäck erkundigten sie sich über die Arbeit und Projekte der AIDS-Hilfe, sowie die Situation der Betroffenen in der Region.

Sozialpädagogin Heidi Emling erläuterte die spezielle Struktur der Heidelberger AIDS-Hilfe, in der ein Großteil der betreuten Personen aus Heterosexuellen, Frauen und Familien besteht, und Betroffene aus dem gesamten Rhein-Neckar-Kreis hier Beratung und Hilfe suchen.

Werner Pfisterer MdL hat seit vielen Jahren ein offenes Ohr für die Belange der AIDS-Hilfe, und unterstützt diese auf regionaler Ebene und im Land Baden-Württemberg. 

Seine Landtagszweitkandidatin Frau Dr. Marmé arbeitet zusammen mit Dr. Jens-Peter Knemeyer am Physikalisch-Chemisches Institut der Universität Heidelberg in Neuenheim, und interessierte sich besonders für die medizinische Behandlung der Betroffenen. 

Leider gingen anderthalb Stunden viel zu schnell vorüber. Vorstand Karl-Heinz Riegler bedankte sich für das konstruktive Gespräch, und wünschte beiden viel Erfolg.

 

Südafrika 2010 – viel mehr als nur Fußball 

Ausstellung in der evangelischen Stadtkirche Hockenheim vom 11.-13. Juni

Im Rahmen des Handwerker- und Bauernmarktes hat die kirchliche Frauengruppe »Feminale« eine Ausstellung erarbeitet, die mit Fotos, Texten und Installationen einen umfassenden Blick auf das Land der Fußballweltmeisterschaft zulässt. 

Ein Thema hierbei: HIV &  AIDS - welches mit Unterstützung der AIDS-Hilfe Heidelberg gestaltet wurde. Die AIDS-Hilfe bedankt sich für die Spenden (22,55 €) und den Erlös aus dem AIDS-Teddy-Verkauf (135,54 €) von insgesamt 156,09 €.

 

Anforderungen an die Hygiene bei der medizinischen Versorgung von immunsupprimierten Patienten

Die Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention beim Robert-Koch-Institut (RKI) hat die Empfehlung “Anforderungen an die Hygiene bei der medizinischen Versorgung von immunsupprimierten Patienten” als pdf veröffentlicht, da aufgrund der Fortschritte in Diagnostik und Therapie, sowie dem daraus folgenden verbesserten Langzeitüberleben, die Zahl von Patienten mit hochgradiger und lang anhaltender Immundefizienz oder -suppression stetig zunimmt. Sie richtet sich an entsprechendes Fachpersonal, aber auch an die Patienten und deren Angehörige.

 

 

AchtungInformationen zur Härtefallregelung nach SGB II

Das Bundesverfassungsgericht hat am 09. Februar 2010 die Berechnung der Regelsätze nach dem SGB II für verfassungswidrig erklärt. Obwohl es erst 2011 eine neue Regelung geben wird hat das Bundesverfassungsgericht angeordnet, dass unabweisbarer, längerfristiger oder dauerhafter, zumindest regelmäßig wiederkehrender (also nicht einmaliger) Bedarf, der nicht vom Regelsatz gedeckt ist, ab sofort geltend gemacht werden kann. Die DAH hat in ihrem Blog Informationen, sowie einen Musterbrief zur Antragsstellung bereitgestellt. 

 

Bundesverfassungsgericht stellt Vertraulichkeit der Aidsberatung wieder her

Die Deutsche AIDS-Hilfe e.V. (DAH) begrüßt das heutige Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur sogenannten Vorratsdatenspeicherung. Das Gericht sieht in der umstrittenen Vorratsdatenspeicherung einen Verstoß gegen das Telekommunikationsgeheimnis und erklärte diese Praxis für verfassungswidrig. Bisher gespeicherte Verbindungs-Daten müssen gelöscht werden.

Dazu erklärt Winfried Holz, Mitglied im Vorstand der DAH:
"Die Deutsche AIDS-Hilfe kämpft seit Jahren gegen die anlasslose Speicherung der Telefon- und Internetdaten, da sie dadurch die Vertraulichkeit der HIV- und Aids-Beratung gefährdet sah. Der Erste Senat des Bundesverfassungsgericht hat entschieden, dass diese Regelung mit Art. 10 Abs. 1 GG nicht vereinbar ist, da sie das Grundrecht auf den Schutz des Telekommunikationsgeheimnisses verletzt."

Das Bundesverfassungsgericht greift in der Begründung seines heutigen Urteils die Argumente auf, die die Deutsche AIDS-Hilfe von Anbeginn an gegen die Vorratsdatenspeicherung angeführt hat: "Auch wenn sich die Speicherung nicht auf die Kommunikationsinhalte erstreckt, lassen sich aus den Daten bis in die Intimsphäre hineinreichende inhaltliche Rückschlüsse ziehen. Adressaten, Daten, Uhrzeit und Ort von Telefongesprächen erlauben, wenn sie über einen längeren Zeitraum beobachtet werden, in ihrer Kombination detaillierte Aussagen zu gesellschaftlichen oder politischen Zugehörigkeiten sowie persönlichen Vorlieben, Neigungen und Schwächen." (Urteil vom 2. März 2010 - 1BvR 256/08, 1 BvR 263/08, 1BvR 586/08)."

Die Aidshilfen in Deutschland sind als monothematische Beratungsstellen besonders auf einen Schutz der persönlichen Kontaktdaten der Ratsuchenden angewiesen: Mit der bisherigen Speicherung der von bis sechs Monaten wurde de facto der Anlass "festgehalten". (c) DAH

 

 

Deutsche AIDS-Hilfe begrüßt Karlsruher Urteil zu Hartz-IV-Regelsätzen

Die Deutsche AIDS-Hilfe e.V. (DAH) begrüßt das heutige Urteil des Bundesverfassungsgerichtes, das die Hartz-IV-Regelsätze für Kinder und Erwachsene als verfassungswidrig eingestuft hat. Seit ihrer Einführung im Januar 2005 hat die DAH die Hartz-IV-Gesetze als unsozial abgelehnt.

"Wir fordern die Politik auf, den Regelsatz für Betroffene endlich sozial gerecht zu gestalten und somit deutlich zu erhöhen, um diesen wieder eine Teilhabe am gesellschaftlichen Leben und eine menschenwürdige Lebensführung zu ermöglichen", so DAH-Bundesvorstand Carsten Schatz. Für chronisch Kranke und Menschen mit HIV/Aids fordert die DAH finanzielle Leistungen über den Regelsatz hinaus: "Menschen mit chronischen Krankheiten benötigen eine höhere finanzielle Unterstützung, um die drastischen Zuzahlungen bei medizinischer Versorgung sowie die vielen weiteren krankheitsbedingten Mehrbedarfe wie z.B. erhöhte Energiekosten, Fahrtkosten zum Arzt, gesundheitsfördernde Ernährung usw. bezahlen zu können", betont Silke Eggers, DAH-Referentin für Soziale Sicherung und Pflege.

Die DAH begrüßt zudem den Vorschlag des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), eine unabhängige Kommission einzurichten, die dem Gesetzgeber entsprechende Vorschläge bezüglich eines sozial gerechten Hartz-IV-Regelsatzes unterbreiten soll. Darin vertreten sein müssten neben den Gewerkschaften auch Selbsthilfeorganisationen wie die Deutsche AIDS-Hilfe, Sozial- und Wohlfahrtsverbände. (c) DAH Jörg Litwinschuh, DAH-Pressesprecher, Tel. 0177-28 22 581, E-Mail: presse@dah.aidshilfe.de

 

DAH gegen "kassenindividuelle Zusatzbeiträge"

Berlin, 28.01.2010. Die Deutsche AIDS-Hilfe e.V. (DAH) lehnt die angekündigten "kassenindividuellen Zusatzbeiträge" strikt ab: Sie teilt die Haltung des Paritätischen Wohlfahrtverbandes, der die Zusatzbeiträge als unsozial und ungerecht kritisiert hat. Viele Menschen beziehen z.B. als Folge einer chronischen Erkrankung niedrige Einkommen - darunter tausende Menschen mit HIV und Aids. Die DAH unterstützt die Vorschläge des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes, die solidarische Finanzierung wiederherzustellen und die Versicherungspflichtgrenze aufzuheben.

Dazu erklärt DAH-Bundesvorstand Carsten Schatz: "Wir fordern die gesetzlichen Krankenkassen auf, Niedrigeinkommensbezieher unverzüglich von der geplanten Zuzahlung zu befreien. Alles andere würde unzumutbare Härten bedeuten: einerseits wegen der finanziellen Zusatzbelastung andererseits wegen des "Quasi-Zwangs" zum Kassenwechsel. Und dies noch mit der von allen Experten bestätigten Prognose, dass bald alle Kassen einen Zusatzbeitrag erheben werden. Menschen mit HIV und Aids sind wie andere chronisch Kranke auch auf eine sehr gute und verlässliche medizinische Versorgung zwingend angewiesen. Hierzu gehört auch eine verlässliche Krankenkasse. Ein "Krankenkassenhopping" würde das wichtige, zum Teil über Jahre gewachsene Vertrauensverhältnis der Menschen zu ihrer Krankenkasse zerstören". (c) DAH

 

Mit freundlicher Genehmigung von (c) GAB


Gedenken für an AIDS verstorbene Menschen - Gedenkstätte auf dem Bergfriedhof

Rote Schleife der Mitarbeiter der Friedhofsverwaltung und des Landschafts. und Forstamtes (c) Riegler"Ganz wenige Menschen mit HIV/AIDS sprechen bei uns öffentlich über ihre Infektion und  ihre Krankheit. Zu stark ist immer noch die Angst vor gesellschaftlicher Ausgrenzung. Umso wichtiger ist es Orte zu haben wo HIV und AIDS  öffentlich werden.

Wenn Menschen hören, man sei an Krebs erkrankt, nehmen sie einen tröstend in die Arme. Wenn sie aber hören, dass man HIV-positiv bzw. an AIDS erkrankt ist, wechseln sie die Straßenseite. AIDS ist keine unanständige Seuche. Es ist ein Unglück, das jeden treffen kann. Und man kann damit leben, Weil viele Menschen viel zu wenig über das HI-Virus aufgeklärt sind, werden Infizierte nach wie vor auch in der Bundesrepublik Deutschland massiv diskriminiert.   

Das Denkmal nach der Feier mit seben neuen Gedenksteinen und Blumen, Kerzen und Andenken (c) RieglerDie Nachricht vom Tod eines geliebten Menschen löst meistens starke Gefühle aus. Die Endlichkeit des eigenen Lebens wird uns bewusst. Wir denken an unvoll­endete Gespräche, nicht abgeschlossene Gedanken, unerledigte Handlungen. Viele empfinden angesichts des Todes Schmerz, Wut, Ärger oder Sehnsucht. Der Weg der Trauer ist individuell, jeder Mensch geht anders damit um.

Auch ich habe Freunde und geliebte Menschen verloren, die an AIDS gestorben sind und ich weiß wie wichtig es, einen Ort zu haben an dem Trauer eine HEIMAT hat. Hier ist so ein Ort wo jeder für sich und auch wir gemeinsam trauern können, uns erinnern können, verweilen.   

Ich danke den Mitarbeitern der Friedhofsverwaltung und des Landschafts- und Forstamtes, die mit großer Liebe diesen Ort hüten und pflegen und auch heute wieder ein so wundervolles Gebinde geschaffen haben.

Ich danke den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der AIDS – Hilfe die sich unermüdlich um die Menschen kümmern, und ich danke Ihnen / Euch, das hier heute gekommen seid."

Bürgermeister Wolfgang Erichson

 

                            

Hissen der Roten Schleife vor dem Rathaus Heidelberg (c) Pressedienst der Stadt HeidelbergWelt-Aids-Tag: Heidelberg zeigt Solidarität mit den Betroffenen

Anlässlich des Welt-Aids-Tages, der jedes Jahr am 1. Dezember an die Immunschwächekrankheit erinnert, hat die Stadt Heidelberg Solidarität mit den Betroffenen gezeigt. Bürgermeister Wolfgang Erichson, Leiter des Dezernats für Integration, Chancengleichheit und Bürgerdienste, hisste gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der Aidshilfe Heidelberg e.V. vor dem Heidelberger Rathaus eine Flagge mit der roten Aids-Schleife, die das Symbol der Solidarität mit HIV-positiven und aidskranken Menschen ist.

Weltweit tragen 33,4 Millionen Menschen das HI-Virus, davon 67.000 in der Bundesrepublik Deutschland. Die HIV-Behandlung hat sich in den vergangenen Jahren deutlich verbessert, und die Erfolge im Kampf gegen das HI-Virus geben Anlass zur Hoffnung. Das Spektrum der Medikamente ist inzwischen so breit, dass die weitaus meisten Menschen auf die Behandlung ansprechen. Über 50 Prozent aller Infizierten gehen einer geregelten Arbeit nach; die Lebenserwartung nähert sich derjenigen der übrigen Bevölkerung.

Weil viele Menschen zu wenig über das HI-Virus aufgeklärt sind, werden Infizierte aber nach wie vor auch in der Bundesrepublik Deutschland diskriminiert. Bürgermeister Erichson rief deshalb zur Solidarität mit den infizierten Menschen auf. HIV-positive Menschen sollten sich nicht schämen und verstecken müssen, sondern ganz normal ihren Alltag leben, so der Bürgermeister. „Ich lade alle Heidelbergerinnen und Heidelberger ein, Solidarität mit den Betroffenen zu zeigen und am Freitag, 4. Dezember 2009, an der Aids-Gala im Theaterzelt teilzunehmen“, so Erichson. Der Erlös der Gala kommt der Aids-Hilfe und damit den Betroffenen zugute. (c) Pressedienst der Stadt Heidelberg

 

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Zum Welt-AIDS-Tag twittert die Aidshilfe in rot #red #worldaisday

 

 

Die neue Küche für das Regencafé (c) RieglerDipl. Sozialpädagogin Heidi Emling freut sich über die neue Küche (c) RieglerUnsere neue Küche ist zum Welt-AIDS-Tag voll einsatzbereit!

Mit der Lieferung einer Kaffeemaschine mit Thermoskanne ist unsere Küche für das Regenbogencafé nun komplett. Bereits am 5. Oktober wurde die Küche vom Küchenhaus Jürgens maßgerecht eingebaut. Seither haben wir Platz, um die Speisen und Getränke für das beliebte Café der Betroffenen, optimal anzurichten. 

Die durchgängige Arbeitsplatte erleichtert die ehrenamtliche Arbeit unserer beiden "Kaffeedamen" Monika und Karde enorm. Jeden Dienstag versorgen sie abwechselnd die Gäste des Cafés mit leckeren Kuchen und Kleinigkeiten. 

Um Stauraum brauchen sich die Beiden nun keine Sorgen mehr zu machen. Die neuen Hängeschränke bieten genügend Platz für Tassen und Teller. Im großen Kühlschrank bleiben die Getränke im Sommer kühl, und selbst warme Speisen können auf dem neuen Ceran-Kochfeld zubereitet werden. 

Davon profitieren vor allem auch die verschiedenen Selbsthilfegruppen, die sich abends in den Räumen der Aidshilfe treffen, um Erfahrungen auszutauschen, und - ab und zu - gemeinsam zu kochen. 

Eine Kaffeemaschine und ein Ceran-Kochfeld sorgen für die nötige Ausstattung mit Küchengeräten (c) RieglerZu verdanken haben wir die neue Küche der Glückspirale von LOTTO, die seit 1970 gemeinnützige Projekte fördert. Sie bewilligte uns einen Zuschuss; somit war es uns möglich in unseren Räumen eine Küche einzurichten - vielen herzlichen Dank!!!

Aus der Lotterie werden jährlich hunderte gemeinnützige Vorhaben gefördert. Für viele Ehrenamtliche, die sich dabei zum Wohle der Gesellschaft engagieren, sind die Fördergelder aus der GlücksSpirale ein unentbehrliches finanzielles Rückgrat. Die GlücksSpirale von Lotto fördert regionale gemeinnützige Organisationen aus den Bereichen Natur- und Umweltschutz, Suchtbekämpfung, Kirche, Kultur und Sport, die das vierte Viertel der Gesamtförderung von jährlich mehr als 50 Millionen Euro erhalten. Seit 1970 ist so eine Summe von rund 1,5 Milliarden Euro zusammen gekommen. (c) GlücksSpirale

 

 Gesponsert durch die Glücksspirale von LOTTO (c) Riegler                Endlich genügend Platz zum Anrichten der Speisen (c) Riegler                 Zufriedene Haupt- und Ehrenamtliche Mitarbeiter der Aidshilfe (c) Riegler

 

Verlauf und gegenwärtiger Stand der HIV-Epidemie in Deutschland

Wie jedes Jahr veröffentlicht das Robert-Koch-Institut (RKI) die vorläufigen Zahlen über den Verlauf und Stand der HIV-Epidemie in Deutschland: rund 67000 HIV-Infizierte leben laut RKI derzeit in Deutschland, darunter bilden homosexuelle Männer weiterhin die größte Gruppe. Bei rund 1100 Infizierten brach in diesem Jahr die Krankheit Aids aus. Etwa 550 Erkrankte starben. Bei den Zahlen handelt es sich um Schätzungen, die genauen Zahlen werden erst 2010 bekannt gegeben. Die Zahl der HIV-Neuinfektionen liegt seit drei Jahren in etwa stabil bei 3000. Immer häufiger wird die Infektion erst spät bemerkt; trotz moderner Medikamente führen diese Spätdiagnosen zu einer schlechteren Lebensprognose, deshalb beteiligt sich die Aidshilfe Heidelberg an den HIV-Testwochen, um rechtzeitig eine eventuelle Infektion zu entdecken und zu behandeln. 

 

Ein großes Geschenk für die Präventionsarbeit mit Schulklassen – Löffler von Puxhausen-Stiftung spendet 3000 Euro an die AIDS-Hilfe Heidelberg  

Scheckübergabe am 3. November in der Aidshilfe„Wie cool ist das denn, ist die mutig!“ flüstert eine Heidelberger Schülerin ihrer Freundin zu, die neben ihr im Schneidersitz auf dem Teppichboden hockt. Die Gruppe hat sich im Versammlungsraum des Englischen Institutes versammelt und hört sich an, wie Elke Adler von der AIDS-Hilfe Heidelberg ihren Präventionsvortrag einleitet und dabei erzählt, wann und wie sie sich infiziert hat.  

Die Präventionsarbeit zum Thema HIV und AIDS ist wichtiger denn je – denn viele Jugendliche (und nicht nur sie) sind völlig unzureichend informiert. „Ich hatte keine Ahnung, dass man sich immer noch anstecken kann“, murmelt einer in der Gruppe, und ein anderer sagt laut, was viele denken, nachdem Elke Adler zugehört haben: „Das hat mir wirklich was gebracht. Wenn man das so hautnah mitkriegt, muss man ja bescheuert sein, wenn man kein Kondom benützt.“  

Innovative und Interesse weckende Präventionsarbeit ist gefragt wie schon lange nicht mehr, und sie kommt besonders bei Jugendlichen gut an. Die AIDS-Hilfe Heidelberg hat im Jahr 2008 in Heidelberg und Umgebung 86 Veranstaltungen in Schulen, in Jugendhaftanstalten und für KonfirmandInnen gemacht, dabei knapp 2.400 Jugendliche erreicht - und immer wieder zeigt sich: die jungen Leute haben großes Interesse, wenn man auf ihrer Wellenlänge ist. 

Damit das weiterhin so bleiben kann, hat ein ganz stiller Gönner der AIDS-Hilfe Heidelberg bereits zum 4. Mal tief in die Tasche gegriffen. Dr. Hans-Peter Restle, Mannheimer Unternehmer und Stiftungsvorstand der  von ihm gegründeten Löffler von Puxhausen-Stiftung, spendet bereits seit 2004 regelmäßig große Beträge. Diesmal überreichte er einen Scheck über 3000 Euro und unterstützt damit auch für das nächste Jahr diese wichtige Arbeit.

 

 

Pressemeldung zur Sternen-Gala 2009

Endlich - der Vorverkauf  für die Sternen-Gala am 4. Dezember um 19:00 Uhr im Opernzelt Heidelberg hat begonnen. Wie in den vergangenen 4 Jahren hat die Gala-Gruppe der Aids-Hilfe Heidelberg ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt, das Sie begeistern wird.  

Freuen Sie sich auf die WEIBrations, die sangeslustigen Lesben aus Karlsruhe, und auf die temperamentvolle Tanzakrobatik der Stuttgarter CheerluderS. Oder möchten Sie den Finalisten der letzten Staffel des Supertalents einmal live erleben? Der junge Artist Christoph Haese wird für Sie seine Hüften schwingen lassen. Bewundern Sie die faszinierende Travestieshow von Rita Calypso aus Berlin, oder lauschen Sie den holden Klängen des Heidelberger Schwulenchors RosaKehlchen. Höhepunkt des Abends ist die Showtanzgruppe „Small Sheketak - Rhythm in Motion“ – der israelischen Antwort auf STOMP. Die energiegeladene Performance aus Breakdance, Bodypercussion und Rap wird Sie mitreißen. Durch den Abend, der diesmal unter der Schirmherrschaft von Frau Gerda Tschira steht, führt Sie SWR3-Moderatorin Stefanie Tücking.  

Ein weiteres Highlight sind die kulinarischen Überraschungen, die das Schlossrestaurant der Firma Mövenpick für Sie bereithält. Alle angebotenen Speisen sind im Eintrittspreis inbegriffen.Peter Spuhler stellt das Theater kostenfrei zur Verfügung, so dass alle Eintrittsgelder der Aids-Hilfe Heidelberg für ihre wichtige Arbeit  zugute kommen.   

Lassen Sie sich die Gelegenheit nicht entgehen und reservieren Sie gleich heute gute Plätze für die Sternen-Gala. Karten gibt es an der Theaterkasse am OPERNZELT (Emil-Maier-Straße / Ecke Alte Eppelheimerstraße), telefonisch unter 06221.5820000, per Mail unter tickets@theater.heidelberg.de, oder online unter www.theater.heidelberg.de

 

IWWIT-TestwochenAIDS kann verhindert werden: bei "IWWIT- Wochen" HIV-Test kostenlos und anonym!  

IWWIT - „Ich weiß, was ich tu“ heißt die neue Kampagne der Deutschen AIDS-Hilfe. Das  Thema ist Verantwortung. Die Botschaft lautet: schütz dich und andere, indem du ein Kondom benutzt. Du bist es dir wert, und die anderen sind es dir auch.

Die Kampagne richtet sich insbesondere an die bei uns derzeit am meisten gefährdete Gruppe der Männer, die Sex mit Männern haben, kurz MSM genannt. Das sind neben den Homosexuellen auch bisexuelle Männer, die sexuelle Kontakte zu Frauen und zu Männern haben und häufig aufgrund gesellschaftlicher Konventionen, mit ihrer sexuellen Orientierung nicht offen umgehen.

AIDS ist heute eine weitgehend vermeidbare Komplikation einer HIV-Infektion. Hochwirksame Medikamente und jahrzehntelange Erfahrung im Umgang mit der Krankheit haben die Lage von HIV-Infizierten deutlich zum Besseren verändert. Da der Verlauf der HIV-Infektion sehr vom richtigen Zeitpunkt des Beginns der Therapie beeinflusst wird, ist es günstig, möglichst früh von seiner Infektion zu erfahren. 

Für Heidelberg bedeutet das konkret:

Während der bundesweiten Testwochen von Oktober bis November gibt es am 2. und 4. Donnerstag des Monats die Möglichkeit, sich im Rahmen einer gemeinsamen Abendsprechstunde der AIDS-STI-Beratung des Gesundheitsamtes und der AIDS-Hilfe Heidelberg in den Räumen der AIDS-Hilfe beraten und kostenlos und anonym auf HIV und andere STI’s (sexuell übertragbare Infektionen) testen zu lassen. Neben dem klassischen Antikörpertest wird auch der Schnelltest angeboten. Für beide gilt, dass der Risikokontakt schon ca. 3 Monate zurück liegt – erst nach dieser Zeitspanne kann das Vorhandensein des Virus zuverlässig nachgewiesen werden. Das Schnelle am Schnelltest ist nur, dass schon nach einer halben Stunde eine HIV Infektion sicher ausgeschlossen werden kann – dann nämlich, wenn der Test nicht reagiert. Im Falle einer Reaktion jedoch benötigt der Schnelltest genau so lange Zeit bis zur Gewissheit des Ergebnisses wie der konventionelle Test.

Termine: 8. und 22. Oktober, 12. und  26. November 2009, jeweils 18 – 20 Uhr,

AIDS-Hilfe Heidelberg e.V., Rohrbacher Straße 22, Heidelberg-Weststadt, Tel: HD-19 4 11, Email: info@aidshilfe-heidelberg.de

 

Achtung!WICHTIGE INFO  

In Ergänzung des Schreibens vom 28.08.2009 erhielten wir heute ein weiteres Schreiben der Pharmafirma GlaxoSmithKline (GSK). Hier die Textauszüge im Wortlaut:

Die Pharmafirma GlaxoSmithKline (GSK) in Deutschland ruft folgende Chargen antiretroviraler Medikamente im pharmazeutischen Großhandel und bei Apotheken zurück:  

die Charge R313604 von Combivir® 150mg/300mg Filmtabletten (Wirkstoffe Lamivudin und Zidovudin)
die Chargen R380061 und R365525 von Trizivir® 300mg/150mg/300mg  Filmtabletten (Wirkstoffe Abacavir/Lamivudin und Zidovudin)
die Chargen R312478 und R317352 von Epivir® 150mg Filmtabletten (Wirkstoff Lamivudin)

Der Chargenrückruf ist eine vorsorgliche Maßnahme aufgrund des Verdachts von Arzneimittelfälschungen.  

Bei GSK Deutschland lag zunächst eine pharmazeutische Reklamation über eine einzelne Combivir-Packung® vor, die durch ausführliche Vergleichsuntersuchungen als Fälschung identifiziert wurde. Gefälschte Tabletten wurden bisher nicht gefunden.

Daraufhin wurde die Charge R343741 des HIV-Medikaments Combivir bereits am 25. August 2009 vorsorglich im pharmazeutischen Großhandel und bei den Apotheken zurückgerufen.  

Der Verdacht, dass weitere gefälschte  Packungen von Combivir®, Epivir® und Trizivir® in die deutsche Vertriebskette gelangt sind, hat sich nach weiteren Nachforschungen erhärtet. Bei den von den Ermittlungsbehörden sichergestellten Medikamenten handelt es sich wie beim ersten Combivir®-Verdachtsfall nach bisherigen Erkenntnissen um Fälschungen der Umverpackung, der Gebrauchsinformation (Beipackzettel) sowie der Blisterpackung (Combivir® und  Trizivir® ) bzw. des Flaschenlabels (Epivir® ).  

Gefälschte Tabletten wurden auch hier in den bisher untersuchten gefälschten Packungen nicht gefunden – der Wirkstoffgehalt entspricht den Original-Tabletten von GSK. Analysen der aufgrund des Rückrufs zurückgesandten Ware werden weitere Aufschlüsse über das Ausmaß der Arzneimittelfälschung geben.  

Die Sicherheit der Patienten steht für GSK an erster Stelle. Jeder Verdachtsfall einer Medikamentenfälschung wird daher sehr ernst genommen.  

Bei weiteren Fragen steht Ihnen unser MED INFO&SERVICE CENTER gebührenfrei unter

Tel.: 0800-122 33 55 gerne zur Verfügung.  

Mit freundlichen Grüßen  

GlaxoSmithKline GmbH & Co. KG

Bitte setzen Sie sich mit Ihrem Ärzten in Verbindung!!!!

Weitere wichtige Infos bezüglich Nebenwirkungen bei HIV-Medikamenten: Tibotec verschärft Warnhinweis bei Intelence. Nachzulesen bei Ondamaris!  

Mit freundlicher Genehmigung (c) Rhein-Neckar-Zeitung vom 01.09.09

 

Lotterie GlücksSpiraleEine Küche für das Regenbogencafé durch die GlücksSpirale von Lotto

Unser Regenbogencafé für Betroffene und Ehrenamtliche erfreut sich sehr großer Beliebtheit. Jede Woche nutzen ca. 15-20 Personen das Angebot, daher planen wir seit langem eine Erweiterung des Cafés in unseren großen Raum, den wir u. a. für Vorträge und Sitzungen nutzen.  

Um den Anforderungen des Regenbogencafés und seiner Gäste gerecht zu werden, benötigen wir eine Küche mit durchgängiger Arbeitsplatte und Spüle, um das Arbeiten und Anrichten zu erleichtern, sowie ausreichend Schränke, um das Geschirr zu verstauen. 

Dank der GlücksSpirale von Lotto haben wir einen Zuschuss bewilligt bekommen, um das Regenbogencafé mit einer Küche aus dem Küchenhaus Jürgens auszustatten. Von der Küche werden, neben den Gästen des Cafés, unsere Selbsthilfegruppen für HIV-Positive, sowie unsere ehrenamtlichen Gruppen, die sich regelmäßig in unseren Räumen treffen, profitieren. 

Hintergrund: Seit 1970 fördert die GlücksSpirale gemeinnützige Projekte. Vor fast 40 Jahren wurde die GlücksSpirale als Gemeinschaftswerk des Nationalen Olympischen Komitees, des Deutschen Lottoblocks und des Fernsehens zur Finanzierung der
Olympischen Spiele in Deutschland gegründet. Das damalige Grundprinzip der Lotterie war Glück für Spieler und gemeinnützige Einrichtungen. Dieser Grundgedanke wurde bis heute konsequent beibehalten. Aus der Lotterie werden jährlich hunderte gemeinnützige Vorhaben gefördert. Für viele Ehrenamtliche, die sich dabei zum Wohle der Gesellschaft engagieren, sind die Fördergelder aus der GlücksSpirale ein unentbehrliches finanzielles Rückgrat. Die GlücksSpirale von Lotto fördert regionale gemeinnützige Organisationen aus den Bereichen Natur- und Umweltschutz, Suchtbekämpfung, Kirche, Kultur und Sport, die das vierte Viertel der Gesamtförderung von jährlich mehr als 50 Millionen Euro erhalten. Seit 1970 ist so eine Summe von rund 1,5 Milliarden Euro zusammen gekommen. (c) GlücksSpirale

 

Neue Beratungszeiten 

Ab Mai bietet die Aidshilfe Heidelberg neue Beratungszeiten an: 

TelefonberatungUnter der bekannten Telefonnummer 19411 sind wir ab sofort wie folgt zu erreichen: 

Montag             10 - 14 Uhr
Dienstag           14 - 16 Uhr
Mittwoch          16 - 18 Uhr
Freitag             13 - 15 Uhr 

Um genügend Zeit für eine persönliche Beratung einbringen zu können, bitten wir um vorherige Terminabsprache. 

 

 

AchtungÜbrigens: Einen kostenlosen und anonymen HIV-Antikörpertest kann man in Heidelberg bei der AIDS-STI-Beratung im Gesundheitsamt machen lassen. Infos unter  Tel. 06221- 5221820

 

 

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Stand: 13. Juli 2010