|


| |
6. Sternengala der AIDS-Hilfe Heidelberg im Opernzelt
Am
26. November 2011 veranstaltet der Förderverein der AIDS-Hilfe
Heidelberg e.V. die 6.
Sternengala zugunsten Menschen mit HIV & AIDS im Opernzelt
Heidelberg. Die Veranstaltung steht unter der Schirmherrschaft des neuen
Theaterintendanten Holger
Schultze
Zu
diesem Anlass erscheint einmalig und limitiert eine Gala-Sonderedition des
beliebten und berühmten Heidelberger Studentenkusses:

Freundlich und goßzügig gesponsert durch die Chocoladenmanufaktur
Knösel zum Preis von 5
Euro!!! Der Erlös kommt der AIDS-Hilfe zugute. Dieses Produkt wird ohne
Konservierungsstoffe hergestellt; der baldige verzehr wird empfohlen.
"Positiv
zusammen leben. Aber sicher!"
Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr eröffnete heute in Berlin
die aktuelle Kampagne zum Welt-Aids-Tag „Positiv zusammen leben. Aber
sicher!“. Im Mittelpunkt stehen HIV-positive Menschen, die offen über ihre
Erfahrungen mit der HIV-Infektion berichten. Mit Fragen wie „HIV-positiv und
Mutter sein?“ oder „HIV-positiv und Arbeiten?“ stellen sie sich auf
Plakaten sowie in einem Kino- und TV-Spot mutig der Öffentlichkeit. Ziel dieser
europaweit einzigartigen nationalen Kampagne ist es, Stigmatisierung und
Diskriminierung abzubauen und HIV/AIDS innerhalb unserer Gesellschaft zum Thema
zu machen. Es ist eine gemeinsame Kampagne des Bundesministeriums für
Gesundheit, der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, der Deutschen
AIDS-Hilfe und der Deutschen AIDS-Stiftung.
„Eine wesentliche Voraussetzung für erfolgreiche Aidsprävention war und
ist ein offener und diskriminierungsfreier Umgang mit HIV-infizierten und an
AIDS erkrankten Menschen. Auch deshalb hat Deutschland eine der niedrigsten
Neuinfektionsraten Europas. Sie wird auf rund 3.000 Neuinfektionen geschätzt
“, erklärte Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr anlässlich
des Kampagnenstarts. „Mit der Kampagne wollen wir noch immer vorhandene Ängste
abbauen. Wichtig ist, dass wir die Menschen weiterhin gut über die Infektion,
Übertragungswege und Schutzmöglichkeiten informieren. Denn wer gut informiert
ist, kann Gefahren realistisch einschätzen und neigt nicht dazu, Menschen wegen
irrationaler Ängste auszugrenzen. Jeder und jede von uns kann etwas tun, um
Diskriminierungen abzubauen und Solidarität zu zeigen. Zum Beispiel, indem man
als Botschafter für diese Kampagne wirbt, die rote Schleife trägt oder sich
ehrenamtlich engagiert. Nicht nur am 1. Dezember, sondern an jedem Tag im
Jahr.“
„Der Umgang mit Betroffenen ist in Deutschland auch heute noch längst
nicht immer ‚normal’. Zwar hat sich seit Beginn der Aidsaufklärung ein
gesellschaftliches Klima gegen Stigmatisierung und Diskriminierung etabliert.
Aber immer noch erfahren von HIV betroffene Menschen in ihrem Alltag
Diskriminierung und sprechen aus Angst davor nicht über ihre Infektion“,
betonte
Prof. Dr. Elisabeth Pott, Direktorin der Bundeszentrale
für gesundheitliche Aufklärung. „Mit unserer Kampagne wollen wir Offenheit
und Solidarität in der Gesellschaft fördern und Betroffenen Mut machen, ihre
Infektion zu thematisieren. Ganz herzlich danke ich daher unseren
Botschafterinnen und Botschaftern, die eindrucksvoll von ihren alltäglichen
Erfahrungen berichten und so dazu beitragen, dass die Menschen in Deutschland
verantwortungsvoll mit dem Thema HIV/AIDS umgehen.“
Derzeit leben in Deutschland nach Schätzungen des RKI rund 70.000 Menschen
mit HIV und AIDS. Carsten Schatz, Vorstandsmitglied der
Deutschen AIDS-Hilfe erläuterte: „Experten schätzen, dass zwei Drittel der
HIV-Infizierten in Deutschland arbeiten. Aber auch heute noch trauen sich viele
von ihnen nicht, sich zu outen. Am Arbeitsplatz ist die Angst Betroffener vor
Mobbing oder dem Karriereknick besonders groß. Unternehmensleitlinien für den
Umgang mit HIV-Positiven wären ein Schlüssel zum respektvollen Umgang
miteinander und ein Beitrag zur wirksamen Prävention von Diskriminierung und
Stigmatisierung.“
Die Deutsche AIDS-Stiftung macht darauf aufmerksam, dass insbesondere junge
Menschen mit HIV, die sich ihr Leben gerade erst aufbauen, Unterstützung aus
ihrem sozialen Umfeld benötigen. „Ihnen fällt es besonders schwer, mit
anderen über ihre Infektion oder Krankheit zu sprechen“, sagte Dr.
Ulrich Heide, Geschäftsführender Vorstand der Deutschen
AIDS-Stiftung. „Noch problematischer wird es, wenn eine HIV-Infektion darüber
hinaus zu materieller Bedürftigkeit führt. Das passiert schnell, wenn
betroffene Menschen nicht mehr arbeiten können und nur kleine Renten
erhalten.“ Die Deutsche AIDS-Stiftung hilft jährlich mehr als 3.000
infizierten und aidskranken Menschen in Deutschland in akuten Notlagen oder mit
Hilfsprojekten.
Die Kampagne „Positiv zusammen leben. Aber sicher!“ startet am 28.
Oktober. Sie wird vom Verband der Privaten Krankenversicherung e.V. und dem
Fachverband Außenwerbung unterstützt. Auf www.welt-aids-tag.de
berichten die insgesamt zwölf Botschafterinnen und Botschafter der
Kampagne von ihren Erfahrungen im Familien- und Freundeskreis und in der
Arbeitswelt, über HIV und die Behandlung, über Ausgrenzung, aber auch über
Solidarität und Unterstützung. Alle Interessierten sind eingeladen, auf dem
Kampagnenportal ihre Meinung zu sagen, mitzudiskutieren und sich über HIV/AIDS
zu informieren.
Auf 25.000 Plakaten, in Flyern und auf Postkarten werben die Botschafterinnen
und Botschafter außerdem für Akzeptanz und gegen Stigmatisierung und
Diskriminierung. Sie werden bis zum Welt-Aids-Tag am 1. Dezember und darüber
hinaus bei Veranstaltungen zum Thema HIV und AIDS präsent sein.
Weitere Informationen unter www.welt-aids-tag.de
(c) DAH, BZGA
Berlin/Köln/Bonn, 28. Oktober 2011
Nationaler AIDS-Beirat und Deutsche AIDS-Hilfe fordern Rücknahme
geplanter Kürzungen bei der HIV-Prävention
Am 20. Oktober 2011 wird im Bundestag über Kürzungen bei der Prävention
im Bereich HIV/Aids und andere sexuell übertragbare Infektionen (STIs)
verhandelt.
Die Bundesregierung plant zurzeit, die Mittel im Jahr 2012 von 13 auf 12
Millionen zu reduzieren. Der Nationale AIDS-Beirat (NAB) und die Deutsche
AIDS-Hilfe (DAH) fordern den Bundestag auf, diese Kürzungen zurückzunehmen.
Folgendes Votum des NAB hat das Bundesministerium für Gesundheit am
Mittwoch veröffentlicht:
"Der NAB betrachtet mit großer Sorge, dass die finanziellen Mittel
für die HIV/STI-Prävention reduziert werden sollen. Deshalb fordert der
NAB den Bundestag auf, die für 2012 geplanten Kürzungen im Haushaltstitel
HIV/STI-Prävention zurückzunehmen und das Budget mindestens in bisheriger
Höhe aufrechtzuerhalten. Angesichts der Komplexität der Präventionsaufgaben
und der Erweiterung um den Schwerpunkt STI-Prävention führt eine Kürzung
zu einer massiven Einschränkung der Angebote und gefährdet auf Dauer die
bisherigen Präventionserfolge. Einsparungen im Bereich der Präventionsarbeit
werden künftig durch Mehrkosten in der Versorgung mit weit höheren Beträgen
bezahlt werden müssen."
Dazu DAH-Vorstandsmitglied Tino Henn: "Auf Erfolgen darf man sich
nicht ausruhen, sondern wir müssen darauf aufbauen! Wer bei der Prävention
nachlässt, riskiert die Gesundheit und das Leben von Menschen." (Siehe
auch Pressemitteilung
der Deutschen AIDS-Hilfe vom 11.8.2011.)
Der Nationale AIDS-Beirat ist ein Beratungsgremium des Bundesministeriums
für Gesundheit. Er begleitet die Politik der Bundesregierung im Umgang mit
HIV/Aids mit Stellungnahmen und Vorschlägen. Die Geschäftsführerin der
Deutschen AIDS-Hilfe, Silke Klumb, ist Mitglied im NAB. Die Deutsche
AIDS-Hilfe ist der Dachverband von rund 120 Aidshilfe-Organisationen. (c) DAH
Trio infernale: Weiblich, HIV-positiv, arm
Von Ingeborg Salomon
Weiblich, HIV-positiv, arm: Diese drei Begriffe gehören fast immer zusammen.
Denn Frauen, die sich mit dem HI-Virus infiziert haben oder an Aids erkrankt
sind, befinden sich nicht nur körperlich und seelisch, sondern auch finanziell
in einer äußerst schwierigen Situation. "Viele der von uns betreuten
Frauen leben von Hartz IV, und das reicht hinten und vorne nicht", weiß
die Leiterin der Heidelberger Aids-Hilfe, Heidi Emling.
Dass HIV-positive Frauen besonders von Armut betroffen sind, war jetzt Thema
einer Informationsveranstaltung bei der Aktionswoche "Armut ist weiblich -
Frauenarmut hat System", die das Heidelberger Bündnis gegen Armut und
Ausgrenzung noch bis Sonntag veranstaltet. Dass so zahlreiche Besucher den Weg
in die Räume der Aids-Hilfe gefunden hatten - darunter auch etliche Männer -
freute die Referentin Elke Adler besonders. Sie weiß, wovon sie redet: Elke
Adler ist seit 1987 mit HIV infiziert (durch eine verseuchte Blutkonserve), seit
zwölf Jahren arbeitet sie bei der Aids-Hilfe in der Präventionsarbeit, unzählige
Schulklassen hat sie besucht und mit den Schülern über die Ansteckungswege mit
dem HI-Virus und über ihre eigene Erkrankung gesprochen. Arm ist Elke Adler
nicht. "Ich habe immerhin einige Jahre gearbeitet und bekomme eine kleine
Rente, bei der Aids-Hilfe verdiene ich als Geringbeschäftigte dazu",
berichtet sie.
Doch Elke Adler weiß, was Armut heißt, und warum HIV-positive Frauen davon
viel häufiger betroffen sind als Männer. "Viele Betroffenen sind noch
jung, sie haben oft keine Ausbildung oder verdienen schlecht, sie haben Kinder,
viele sind alleinerziehend", fasst Elke Adler zusammen. Hartz IV bedeutet:
364 Euro monatlich zum Leben, jeder Haushaltsartikel, jeder Zahnersatz, jedes
Kleidungsstück wird da zum Problem. Durch die Krankheit ändere sich aber immer
wieder das Körpergewicht, neue Kleidung sei da Notwendigkeit, nicht Luxus, weiß
Elke Adler aus eigener Erfahrung.
"Ich habe eine HIV-positive Frau kennengelernt, bei der mir als erstes
ihre roten, rissigen Hände aufgefallen sind", berichtet Elke Adler. Es
stellte sich heraus, dass in der fünfköpfigen Familie seit Monaten die
Waschmaschine kaputt war, und da das Geld für die Reparatur fehlte, hatte die
Frau die gesamte Wäsche mit der Hand gewaschen. Eine Ausnahme sei das nicht,
bestätigt Heidi Emling, Knapp 41 Prozent der Hilfsanfragen, die die Deutsche
Aids-Stiftung erreichen, kommen von HIV-positiven oder an Aids erkrankten
Frauen, obwohl ihr Gesamtanteil an Erkrankten nur 18 Prozent ausmacht. "Die
soziale Sicherung ist in den letzten Jahren deutlich schlechter geworden, und
das betrifft vor allem Frauen. Viele wissen auch gar nicht, wie und wo sie Zuschüsse
beantragen können", unterstreicht Heidi Emling. Da sei es gut, dass die
Aids-Hilfe einen Notfallfonds habe, mit dem sie unbürokratisch und schnell
helfen könne.
Noch dramatischer als bei Deutschen ist die finanzielle Situation von
Migrantinnen und Asylbewerberinnen, letztere erhalten 40 Euro Taschengeld.
Gerade diese Frauen - oft Afrikanerinnen - trauen sich nicht, Hilfe zu suchen,
aus Angst vor gesellschaftlicher Stigmatisierung. "Einige haben jetzt den
Weg zur Aids-Hilfe gefunden, aber die meisten sind sozial total isoliert",
berichtet Heidi Emling. MIt freundlicher Genehmigung von (c) RNZ
Großzügige Spende der
Löffler von Puxhausen Stiftung für die Präventionsarbeit an Schulen
Pressemitteilung
vom 07.10.11: Heute
Nachmittag hat die Löffler
von Puxhausen Stiftung, vertreten durch den Vorstand und Stiftungsrat,
eine Spende in Höhe von jeweils 3.000,00 € zusammen also 9.000,00 € an die
Aidshilfe Freiburg, Aidshilfe Heidelberg und an PLUS e.V übergeben.
Verwendungszweck der Gelder soll bei allen drei Institutionen die Förderung und
Unterstützung der Präventionsarbeit sein.
Beispielhaft sei hier das Projekt "Gentle Man" der Aidshilfe
Freiburg genannt. Diese leisten Aufklärungsarbeit auch über andere sexuell übertragbare
Krankheiten, nicht nur über HIV und setzen sich aktiv für eine bessere
Vernetzung innerhalb der Szene ein. Aber auch die Aidshilfe Heidelberg ist sehr
aktiv mit der Aufklärungsarbeit an Schulen. Dort gibt es eine speziell dafür
eingerichtete Stelle.
Auch PLUS e.V als psychologische Beratungsstelle für Lesben, Schwule
und Angehörige leistet wertvolle Arbeit im psychosozialen Bereich.
Die Löffler von Puxhausen Stiftung wurde 2001 durch Frau Buselmeier ins
Leben gerufen. Schwerpunkt ist die Unterstützung der Aufklärungs- und Präventionsarbeit
bei der Übertragung von Infektionskrankheiten. Ein zweiter Schwerpunkt ist die
langfristige Errichtung eines Erholungshauses für die Betroffenen und deren
Angehörige.
Personen auf dem Foto: Stiftungsrat Matthias Rieder, Thomas Heinrich v.
PLUS, K-H und Dieter Riegler v. AIDS-Hilfe Heidelberg, Stiftungsvorstand H.-P.
Restle, Stiftungsrat Dieter Schuster (von links nach rechts).
Gefällt
mir - unsere neue Seite bei Facebook
Ab sofort ist die AIDS-Hilfe
Heidelberg auch mit einer Fanseite bei Facebook vertreten. Dort erfahren Sie/Ihr
ebenfalls aktuell, was in der AIDS-Hilfe passiert, und wo wir aktiv sind. Wenn
Ihnen/Euch unsere Seite gefällt, klickt bitte auf den "Gefällt mir" -
Button und werdet auch ein Fan der AIDS-Hilfe Heidelberg. Die Adresse lautet: www.facebook.com/aidshilfe.heidelberg
- bitte weitersagen, Danke!
Lesen Sie bitte vorher die
Datenschutzerklärung der Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE in unserem Impressum.
AIDS-Hilfe-Vereine in Baden-Württemberg werden 25 Jahre alt
"Die rasanten medizinischen Entwicklungen wie auch die
gesellschaftlichen Veränderungen erfordern von den Aids-Hilfen eine stetige
Weiterentwicklung ihrer Arbeit und eine zunehmende Differenzierung der
Angebote, die sie für von HIV und Aids betroffene Menschen vorhalten. Die
Aids-Hilfen haben sich diesen Herausforderungen gestellt“, sagte
Gesundheitsministerin Dr. Monika Stolz am 6. Mai 2011 in Stuttgart. Ein
wesentliches Arbeitsfeld der Aids-Hilfen sei es, betroffene Menschen durch
eine engagierte Begleitung und Beratung darin zu unterstützen, mit ihrer
HIV-Infektion leben zu lernen. „Auch der Schutz vor HIV hat nach wie vor höchsten
Stellenwert, denn eine HIV-Infektion ist nach wie vor nicht heilbar. Die
Aids-Hilfen klären hierzu in vielen Veranstaltungen und Kampagnen auf und
tragen so dazu bei, dass das Bewusstsein über mögliche Ansteckungsgefahren
in der Bevölkerung präsent ist.“ Auch das mit Landesmitteln geförderte
Projekt „Gentle Man“ werde vor Ort von den Aids-Hilfen umgesetzt.
Seit Ende der 90er Jahren hat sich durch den medizinischen Fortschritt die
Lebenserwartung von Menschen mit HIV erheblich verlängert. Inzwischen
profitieren Menschen, deren Immunschwäche noch nicht sehr weit
fortgeschritten ist, erheblich von den Behandlungsmöglichkeiten. Sie können
weiter am gesellschaftlichen Leben teilhaben, zunehmend wieder ins
Erwerbsleben einsteigen und so selbst zu ihrer Existenzsicherung beitragen.
Die Aids-Hilfen sind - initiiert von den unterschiedlichsten Gruppen - in
den 1980er Jahren in verschiedenen Städten in Baden-Württemberg entstanden.
Hauptanliegen war damals die Prävention sowie die Begleitung von infizierten
und an Aids erkrankten Menschen - in den Anfangsjahren häufig eine Begleitung
bis zum Tod. Inzwischen geht es erfreulicherweise zunehmend um
Lebensbegleitung bis hin zu Fragen der Alterssicherung, die geklärt werden müssen.
Der Beratungsbedarf hat sich somit inhaltlich verändert und die steigende
Nachfrage nach Beratung und Betreuung bedingt strukturelle Änderungen im
Angebot der AIDS-Hilfen. Zunehmend bedarf es besonderer Qualifikation der
Mitarbeitenden.
Derzeit feiern die meisten der 12 Aids-Hilfen in Baden-Württemberg im
Abstand von wenigen Monaten ihr 25-jähriges Bestehen. Dies nehmen die Vereine
zum Anlass, das Erreichte zu feiern, einen Blick in die Zukunft zu wagen und
auch den bereits zurückgelegten, nicht immer leichten Weg zu erinnern. „Ich
gratuliere den Aids-Hilfen zu ihrem 25-jährigen Jubiläum und bedanke mich
bei allen haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die
vertrauensvolle Zusammenarbeit. Für die Zukunft wünsche ich den Vereinen
alles Gute“, schließt die Ministerin.
Das Land Baden-Württemberg fördert die Aids-Hilfevereine mit jährlich
rund 450.000 Euro.
Quelle: (c) Ministerium
für Arbeit und Sozialordnung, Familien und Senioren Baden-Württemberg
Auch
die AIDS-Hilfe Heidelberg e. V. feiert 2011 ihr 25-jähriges Bestehen, und hat
zu diesem Zweck ein neues Logo für die Homepage kreiert, das ab sofort oben
links auf den Seiten der Internetpräsenz zu sehen sein wird. Die
AIDS-Hilfe Heidelberg wird ebenfalls unterstützt
durch das Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familien und Senioren aus
Mitteln des Landes Baden-Württemberg, und bedankt sich dafür ganz herzlich!
Geschäftsbericht
der AIDS-Hilfe
Der Geschäftsbericht der
MitarbeiterInnen der AIDS-Hilfe Heidelberg für das 2011 steht ab sofort zum Download
als PDF (2,46 MB) bereit. Sie benötigen zum Betrachten den kostenlosen Adobe
Acrobat-Reader.
Unser Geschäftsbericht
informiert Sie über die Neuerungen in der AIDS-Hilfe, die Angebote und
Aufgaben unserer MitartbeiterInnen, und zeigt Vernetzungen, sowie unserer
Arbeit. Außerdem finden Sie darin eine Chronik sämtlicher Veranstaltungen des
vergangenen Jahres.
30
Jahre HIV
Am 5. Juni 2011 jährt sich die erste wissenschaftliche Erwähnung von
HIV/Aids zum 30. Mal. Das Mitteilungsblatt der US-amerikanischen Centers for
Disease Control (CDC) berichtete von fünf homosexuellen Männern, die an einer
seltenen Form von Lungenentzündung erkrankt waren. Einen Monat später, am 3.
Juli, meldete die New York Times: „Seltener Krebs bei 41 Homosexuellen
festgestellt“. Damit erfuhr auch die breite Öffentlichkeit von der neuen tödlichen
Krankheit.
Die Deutsche AIDS-Hilfe beleuchtet anlässlich der Jahrestage verschiedene
Aspekte der 30-jährigen Geschichte mit einem Themenschwerpunkt. Mehr unter 30
Jahre HIV
Sozialministerin
Dr. Monika Stolz MdL besucht die Aidshilfe
Auf Einladung des Heidelberger
Landtagsabgeordneten Werner Pfisterer besuchte heute Morgen die Ministerin
für Arbeit und Sozialordnung, Familien und Senioren des Landes Baden-Württemberg,
Dr. Monika Stolz MdL, die Aidshilfe in Heidelberg. Werner Pfisterer MdL lobte in
einführenden Worten die "sehr engagierte Arbeit dieser wichtigen
Einrichtung": "Seit Beginn meiner parlamentarischen Tätigkeit stehe
ich mit der Aidshilfe Heidelberg in einem engen Kontakt. Die aktuellen Zahlen
hinsichtlich der erfassten HIV-Erkrankungen zeigen, dass nach wie vor Aufklärung
Not tut."
[...] Weiteres wichtiges Thema
war die Präventionsarbeit der Heidelberger Aidshilfe an den Schulen. Hier habe
allerdings das Interesse merklich nachgelassen, zurückzuführen sei dies
gegebenenfalls auf den straffen Lehrplan. Werner Pfisterer MdL will hier
gemeinsam mit seiner Landtagszweitkandidatin Dr. Nicole Marmé eine
entsprechende Initiative starten.
Abschließend stellte
Pfisterer fest: "Für viele Menschen ist AIDS kein Thema - bis sie selbst
betroffen sind. Aufklärung und Prävention sind insbesondere in diesem Bereich
von entscheidender Bedeutung." (mb)
Mit freundlicher Genehmigung
Text (c) Pfisterer.net,
Foto (c) Busse
Betrug mit rückimportierten
HIV-Medikamenten gefährdet Menschen mit HIV
Der NDR berichtet heute über
einen internationalen „Millionenbetrug“ mit HIV-Medikamenten. Offenbar haben
Pharmagroßhändler verbilligte Präparate für Menschen in ärmeren Ländern
nach Deutschland importiert und hier in gefälschten Verpackungen mit hohen
Gewinnen verkauft.
„Die Deutsche AIDS-Hilfe (DAH)
verurteilt diese illegalen Geschäfte aufs Schärfste“, sagt Winfried Holz vom
DAH-Vorstand. „Wenn tatsächlich Medikamente aus dem südlichen Afrika auf den
deutschen Markt gelangt sind, zeugt das von hoher krimineller Energie der Täter.
Es muss nun darum gehen, den Schaden für die Versorgung von Menschen mit HIV so
gering wie möglich zu halten!“
Die Medikamente wurden Menschen
mit HIV, die sie dringend benötigen, vorenthalten. Daraus ist möglicherweise
eine Gefahr für ihre Gesundheit und ihr Leben erwachsen. Menschen mit HIV in
Deutschland, die neu verpackte, reimportierte Medikamente eingenommen
haben könnten, werden durch den Betrug verunsichert.
Hinzu kommt: Pharmaunternehmen
haben die Möglichkeit illegaler Reimporte in den letzten Jahren immer wieder
als Argument gegen die verbilligte Abgabe ihrer Präparate für ärmere Länder
genutzt. Es besteht nun die Gefahr, dass die Vorbehalte wieder wachsen. Die
Versorgung von HIV-Positiven mit Medikamenten könnte dadurch noch schlechter
werden.
DAH-Vorstand Winfried Holz:
„Aus dem Skandal lässt sich etwas lernen: Wenn Pharmafirmen ihre Präparate für
die Produktion von Generika freigeben, sind illegale Reimporte dieser
Medikamente nicht möglich. Das gleiche gilt, wenn die Firmen in ärmeren Ländern
ihr Produkt selbst unter anderem Namen und mit anderem Design auf den Markt
bringen. Von diesen Möglichkeiten sollten Pharmafirmen noch stärker Gebrauch
machen!
Winfried Holz weiter: „Es ist
kein Zufall, dass die Medikamente in Deutschland auf den Markt gebracht wurden.
Deutschland gehört zu den Ländern mit den höchsten Medikamentenpreisen
weltweit. Die völlig überzogenen Preise bedeuten für die Betrüger besonders
hohe Gewinne. Die Deutsche AIDS-Hilfe fordert eine Senkung der Preise für
HIV-Medikamente in Deutschland. Das würde auch den Betrug mit Rückimporten
unattraktiver machen.“
Das Ziel muss weiterhin sein,
dass alle Menschen mit HIV weltweit, die Medikamente benötigen, sie auch
bekommen. Bislang erhält nur etwa ein Drittel der Therapiebedürftigen weltweit
eine entsprechende Medikation. (Im Jahr 2009 waren es nach Angaben von UNAIDS
5,25 Millionen Menschen, wobei 14,6 Millionen eine Therapie benötigt hätten.)
Eine
gesundheitliche Gefährdung für Menschen mit HIV in Deutschland besteht durch
den vorliegenden Betrug nach Einschätzung der Deutschen AIDS-Hilfe
wahrscheinlich nicht. So lange tatsächlich Originalpräparate in den Verkauf
gekommen sind, dürften sie unvermindert wirksam sein. (Eine Ausnahme könnte
theoretisch das Medikament Norvir®/Ritonavir bilden, sollte die Kühlkette
unterbrochen worden sein.)
Wer befürchtet,
entsprechende Medikamente erhalten zu haben, sollte seinen Apotheker auf diesen
Verdacht ansprechen.
Der Bericht des NDR: http://www.ndr.de/regional/schleswig-holstein/hivmedikamente101.html
(c) Pressemitteilung der
Deutschen AIDS-Hilfe
Scheckübergabe
bei BOFINGER
Sigrid Arce-Romero und Karl-Heinz Riegler vom Vorstand der Aidshilfe
Heidelberg freuten sich über das großartige Ergebnis der
Mega-Spenden-Verlosung, die bei der Langen Nacht des Einkaufens Anfang Dezember
2010 bei BOFINGER erzielt wurden.
Filialleiterin Yvonne LeDonne und ihre engagierten MitarbeiterInnen haben
während dieser Nacht Lose zugunsten der Aidshilfe Heidelberg verkauft, wobei
jedes Los ein Treffer war.
BOFINGER ist eine Filiale der NIEBEL
KG, einem traditionsreichen Familienunternehmen in Heidelberg
für Mode. Seit 85 Jahren steht der Name Niebel für aktuelle Mode und Sport, für
einzigartigen Service, individuelle und kompetente Beratung - ganz herzlichen
Dank!!!
Spendenergebnisse vom Welt-AIDS-Tag 2010
Bei der diesjährigen Frisöraktion konnte Herr Centmaier aus Nussloch
zusammen mit einer Kollegin - Frau Ditsch aus St. Leon-Rot - die fantastische
Summe von 1.141,10 € sammeln. Ganz herzlichen Dank!!!
DAK
Heidelberg unterstützt die AIDS-Hilfe
Sigrid Arce Romero vom Vorstand und ihre Mitarbeiterinnen
freuen sich über einen Scheck in Höhe von 3.300 €, welcher ihnen vom
Geschäftsführer der DAK Heidelberg überreicht wurde. Mit dem Geld soll
die HIV-Aufklärung verstärkt und zahlreiche Projekte an Schulen der Region
ausgebaut werden.
In Zusammenarbeit mit der AIDS-Hilfe hat die DAK nun 70
Unterrichtsstunden in Schulen zum Thema HIV-Prävention vereinbart. Die Schüler
werden dabei von unserer Mitarbeiterin
nicht nur über die Übertragungs- und Schutzmöglichkeiten gründlich
informiert, sondern haben auch die Möglichkeit, von einer HIV-Infizierten
Informationen aus erster Hand zu erhalten. (c) RNZ
Mit dem Bulli (VW-Bus) der DAK können z.B. interessante
Aktionen vor Freibädern und an Badeseen in Sommer geplant werden!

Übrigens:
Einen kostenlosen und anonymen HIV-Antikörpertest kann man in Heidelberg
bei der AIDS-STI-Beratung im Gesundheitsamt
machen lassen.
Infos und Terminvereinbarung unter Tel. 06221- 5221820
|