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Deutsche AIDS-Hilfe begrüßt Karlsruher Urteil zu Hartz-IV-Regelsätzen

Die Deutsche AIDS-Hilfe e.V. (DAH) begrüßt das heutige Urteil des Bundesverfassungsgerichtes, das die Hartz-IV-Regelsätze für Kinder und Erwachsene als verfassungswidrig eingestuft hat. Seit ihrer Einführung im Januar 2005 hat die DAH die Hartz-IV-Gesetze als unsozial abgelehnt.

"Wir fordern die Politik auf, den Regelsatz für Betroffene endlich sozial gerecht zu gestalten und somit deutlich zu erhöhen, um diesen wieder eine Teilhabe am gesellschaftlichen Leben und eine menschenwürdige Lebensführung zu ermöglichen", so DAH-Bundesvorstand Carsten Schatz. Für chronisch Kranke und Menschen mit HIV/Aids fordert die DAH finanzielle Leistungen über den Regelsatz hinaus: "Menschen mit chronischen Krankheiten benötigen eine höhere finanzielle Unterstützung, um die drastischen Zuzahlungen bei medizinischer Versorgung sowie die vielen weiteren krankheitsbedingten Mehrbedarfe wie z.B. erhöhte Energiekosten, Fahrtkosten zum Arzt, gesundheitsfördernde Ernährung usw. bezahlen zu können", betont Silke Eggers, DAH-Referentin für Soziale Sicherung und Pflege.

Die DAH begrüßt zudem den Vorschlag des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), eine unabhängige Kommission einzurichten, die dem Gesetzgeber entsprechende Vorschläge bezüglich eines sozial gerechten Hartz-IV-Regelsatzes unterbreiten soll. Darin vertreten sein müssten neben den Gewerkschaften auch Selbsthilfeorganisationen wie die Deutsche AIDS-Hilfe, Sozial- und Wohlfahrtsverbände. (c) DAH Jörg Litwinschuh, DAH-Pressesprecher, Tel. 0177-28 22 581, E-Mail: presse@dah.aidshilfe.de

 

DAH gegen "kassenindividuelle Zusatzbeiträge"

Berlin, 28.01.2010. Die Deutsche AIDS-Hilfe e.V. (DAH) lehnt die angekündigten "kassenindividuellen Zusatzbeiträge" strikt ab: Sie teilt die Haltung des Paritätischen Wohlfahrtverbandes, der die Zusatzbeiträge als unsozial und ungerecht kritisiert hat. Viele Menschen beziehen z.B. als Folge einer chronischen Erkrankung niedrige Einkommen - darunter tausende Menschen mit HIV und Aids. Die DAH unterstützt die Vorschläge des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes, die solidarische Finanzierung wiederherzustellen und die Versicherungspflichtgrenze aufzuheben.

Dazu erklärt DAH-Bundesvorstand Carsten Schatz: "Wir fordern die gesetzlichen Krankenkassen auf, Niedrigeinkommensbezieher unverzüglich von der geplanten Zuzahlung zu befreien. Alles andere würde unzumutbare Härten bedeuten: einerseits wegen der finanziellen Zusatzbelastung andererseits wegen des "Quasi-Zwangs" zum Kassenwechsel. Und dies noch mit der von allen Experten bestätigten Prognose, dass bald alle Kassen einen Zusatzbeitrag erheben werden. Menschen mit HIV und Aids sind wie andere chronisch Kranke auch auf eine sehr gute und verlässliche medizinische Versorgung zwingend angewiesen. Hierzu gehört auch eine verlässliche Krankenkasse. Ein "Krankenkassenhopping" würde das wichtige, zum Teil über Jahre gewachsene Vertrauensverhältnis der Menschen zu ihrer Krankenkasse zerstören". (c) DAH

 

Mit freundlicher Genehmigung von (c) GAB


Gedenken für an AIDS verstorbene Menschen - Gedenkstätte auf dem Bergfriedhof

Rote Schleife der Mitarbeiter der Friedhofsverwaltung und des Landschafts. und Forstamtes (c) Riegler"Ganz wenige Menschen mit HIV/AIDS sprechen bei uns öffentlich über ihre Infektion und  ihre Krankheit. Zu stark ist immer noch die Angst vor gesellschaftlicher Ausgrenzung. Umso wichtiger ist es Orte zu haben wo HIV und AIDS  öffentlich werden.

Wenn Menschen hören, man sei an Krebs erkrankt, nehmen sie einen tröstend in die Arme. Wenn sie aber hören, dass man HIV-positiv bzw. an AIDS erkrankt ist, wechseln sie die Straßenseite. AIDS ist keine unanständige Seuche. Es ist ein Unglück, das jeden treffen kann. Und man kann damit leben, Weil viele Menschen viel zu wenig über das HI-Virus aufgeklärt sind, werden Infizierte nach wie vor auch in der Bundesrepublik Deutschland massiv diskriminiert.   

Das Denkmal nach der Feier mit seben neuen Gedenksteinen und Blumen, Kerzen und Andenken (c) RieglerDie Nachricht vom Tod eines geliebten Menschen löst meistens starke Gefühle aus. Die Endlichkeit des eigenen Lebens wird uns bewusst. Wir denken an unvoll­endete Gespräche, nicht abgeschlossene Gedanken, unerledigte Handlungen. Viele empfinden angesichts des Todes Schmerz, Wut, Ärger oder Sehnsucht. Der Weg der Trauer ist individuell, jeder Mensch geht anders damit um.

Auch ich habe Freunde und geliebte Menschen verloren, die an AIDS gestorben sind und ich weiß wie wichtig es, einen Ort zu haben an dem Trauer eine HEIMAT hat. Hier ist so ein Ort wo jeder für sich und auch wir gemeinsam trauern können, uns erinnern können, verweilen.   

Ich danke den Mitarbeitern der Friedhofsverwaltung und des Landschafts- und Forstamtes, die mit großer Liebe diesen Ort hüten und pflegen und auch heute wieder ein so wundervolles Gebinde geschaffen haben.

Ich danke den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der AIDS – Hilfe die sich unermüdlich um die Menschen kümmern, und ich danke Ihnen / Euch, das hier heute gekommen seid."

Bürgermeister Wolfgang Erichson

 

                            

Hissen der Roten Schleife vor dem Rathaus Heidelberg (c) Pressedienst der Stadt HeidelbergWelt-Aids-Tag: Heidelberg zeigt Solidarität mit den Betroffenen

Anlässlich des Welt-Aids-Tages, der jedes Jahr am 1. Dezember an die Immunschwächekrankheit erinnert, hat die Stadt Heidelberg Solidarität mit den Betroffenen gezeigt. Bürgermeister Wolfgang Erichson, Leiter des Dezernats für Integration, Chancengleichheit und Bürgerdienste, hisste gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der Aidshilfe Heidelberg e.V. vor dem Heidelberger Rathaus eine Flagge mit der roten Aids-Schleife, die das Symbol der Solidarität mit HIV-positiven und aidskranken Menschen ist.

Weltweit tragen 33,4 Millionen Menschen das HI-Virus, davon 67.000 in der Bundesrepublik Deutschland. Die HIV-Behandlung hat sich in den vergangenen Jahren deutlich verbessert, und die Erfolge im Kampf gegen das HI-Virus geben Anlass zur Hoffnung. Das Spektrum der Medikamente ist inzwischen so breit, dass die weitaus meisten Menschen auf die Behandlung ansprechen. Über 50 Prozent aller Infizierten gehen einer geregelten Arbeit nach; die Lebenserwartung nähert sich derjenigen der übrigen Bevölkerung.

Weil viele Menschen zu wenig über das HI-Virus aufgeklärt sind, werden Infizierte aber nach wie vor auch in der Bundesrepublik Deutschland diskriminiert. Bürgermeister Erichson rief deshalb zur Solidarität mit den infizierten Menschen auf. HIV-positive Menschen sollten sich nicht schämen und verstecken müssen, sondern ganz normal ihren Alltag leben, so der Bürgermeister. „Ich lade alle Heidelbergerinnen und Heidelberger ein, Solidarität mit den Betroffenen zu zeigen und am Freitag, 4. Dezember 2009, an der Aids-Gala im Theaterzelt teilzunehmen“, so Erichson. Der Erlös der Gala kommt der Aids-Hilfe und damit den Betroffenen zugute. (c) Pressedienst der Stadt Heidelberg

 

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Zum Welt-AIDS-Tag twittert die Aidshilfe in rot #red #worldaisday

 

 

Die neue Küche für das Regencafé (c) RieglerDipl. Sozialpädagogin Heidi Emling freut sich über die neue Küche (c) RieglerUnsere neue Küche ist zum Welt-AIDS-Tag voll einsatzbereit!

Mit der Lieferung einer Kaffeemaschine mit Thermoskanne ist unsere Küche für das Regenbogencafé nun komplett. Bereits am 5. Oktober wurde die Küche vom Küchenhaus Jürgens maßgerecht eingebaut. Seither haben wir Platz, um die Speisen und Getränke für das beliebte Café der Betroffenen, optimal anzurichten. 

Die durchgängige Arbeitsplatte erleichtert die ehrenamtliche Arbeit unserer beiden "Kaffeedamen" Monika und Karde enorm. Jeden Dienstag versorgen sie abwechselnd die Gäste des Cafés mit leckeren Kuchen und Kleinigkeiten. 

Um Stauraum brauchen sich die Beiden nun keine Sorgen mehr zu machen. Die neuen Hängeschränke bieten genügend Platz für Tassen und Teller. Im großen Kühlschrank bleiben die Getränke im Sommer kühl, und selbst warme Speisen können auf dem neuen Ceran-Kochfeld zubereitet werden. 

Davon profitieren vor allem auch die verschiedenen Selbsthilfegruppen, die sich abends in den Räumen der Aidshilfe treffen, um Erfahrungen auszutauschen, und - ab und zu - gemeinsam zu kochen. 

Eine Kaffeemaschine und ein Ceran-Kochfeld sorgen für die nötige Ausstattung mit Küchengeräten (c) RieglerZu verdanken haben wir die neue Küche der Glückspirale von LOTTO, die seit 1970 gemeinnützige Projekte fördert. Sie bewilligte uns einen Zuschuss; somit war es uns möglich in unseren Räumen eine Küche einzurichten - vielen herzlichen Dank!!!

Aus der Lotterie werden jährlich hunderte gemeinnützige Vorhaben gefördert. Für viele Ehrenamtliche, die sich dabei zum Wohle der Gesellschaft engagieren, sind die Fördergelder aus der GlücksSpirale ein unentbehrliches finanzielles Rückgrat. Die GlücksSpirale von Lotto fördert regionale gemeinnützige Organisationen aus den Bereichen Natur- und Umweltschutz, Suchtbekämpfung, Kirche, Kultur und Sport, die das vierte Viertel der Gesamtförderung von jährlich mehr als 50 Millionen Euro erhalten. Seit 1970 ist so eine Summe von rund 1,5 Milliarden Euro zusammen gekommen. (c) GlücksSpirale

 

 Gesponsert durch die Glücksspirale von LOTTO (c) Riegler                Endlich genügend Platz zum Anrichten der Speisen (c) Riegler                 Zufriedene Haupt- und Ehrenamtliche Mitarbeiter der Aidshilfe (c) Riegler

 

Verlauf und gegenwärtiger Stand der HIV-Epidemie in Deutschland

Wie jedes Jahr veröffentlicht das Robert-Koch-Institut (RKI) die vorläufigen Zahlen über den Verlauf und Stand der HIV-Epidemie in Deutschland: rund 67000 HIV-Infizierte leben laut RKI derzeit in Deutschland, darunter bilden homosexuelle Männer weiterhin die größte Gruppe. Bei rund 1100 Infizierten brach in diesem Jahr die Krankheit Aids aus. Etwa 550 Erkrankte starben. Bei den Zahlen handelt es sich um Schätzungen, die genauen Zahlen werden erst 2010 bekannt gegeben. Die Zahl der HIV-Neuinfektionen liegt seit drei Jahren in etwa stabil bei 3000. Immer häufiger wird die Infektion erst spät bemerkt; trotz moderner Medikamente führen diese Spätdiagnosen zu einer schlechteren Lebensprognose, deshalb beteiligt sich die Aidshilfe Heidelberg an den HIV-Testwochen, um rechtzeitig eine eventuelle Infektion zu entdecken und zu behandeln. 

 

Ein großes Geschenk für die Präventionsarbeit mit Schulklassen – Löffler von Puxhausen-Stiftung spendet 3000 Euro an die AIDS-Hilfe Heidelberg  

Scheckübergabe am 3. November in der Aidshilfe„Wie cool ist das denn, ist die mutig!“ flüstert eine Heidelberger Schülerin ihrer Freundin zu, die neben ihr im Schneidersitz auf dem Teppichboden hockt. Die Gruppe hat sich im Versammlungsraum des Englischen Institutes versammelt und hört sich an, wie Elke Adler von der AIDS-Hilfe Heidelberg ihren Präventionsvortrag einleitet und dabei erzählt, wann und wie sie sich infiziert hat.  

Die Präventionsarbeit zum Thema HIV und AIDS ist wichtiger denn je – denn viele Jugendliche (und nicht nur sie) sind völlig unzureichend informiert. „Ich hatte keine Ahnung, dass man sich immer noch anstecken kann“, murmelt einer in der Gruppe, und ein anderer sagt laut, was viele denken, nachdem Elke Adler zugehört haben: „Das hat mir wirklich was gebracht. Wenn man das so hautnah mitkriegt, muss man ja bescheuert sein, wenn man kein Kondom benützt.“  

Innovative und Interesse weckende Präventionsarbeit ist gefragt wie schon lange nicht mehr, und sie kommt besonders bei Jugendlichen gut an. Die AIDS-Hilfe Heidelberg hat im Jahr 2008 in Heidelberg und Umgebung 86 Veranstaltungen in Schulen, in Jugendhaftanstalten und für KonfirmandInnen gemacht, dabei knapp 2.400 Jugendliche erreicht - und immer wieder zeigt sich: die jungen Leute haben großes Interesse, wenn man auf ihrer Wellenlänge ist. 

Damit das weiterhin so bleiben kann, hat ein ganz stiller Gönner der AIDS-Hilfe Heidelberg bereits zum 4. Mal tief in die Tasche gegriffen. Dr. Hans-Peter Restle, Mannheimer Unternehmer und Stiftungsvorstand der  von ihm gegründeten Löffler von Puxhausen-Stiftung, spendet bereits seit 2004 regelmäßig große Beträge. Diesmal überreichte er einen Scheck über 3000 Euro und unterstützt damit auch für das nächste Jahr diese wichtige Arbeit.

 

 

Pressemeldung zur Sternen-Gala 2009

Endlich - der Vorverkauf  für die Sternen-Gala am 4. Dezember um 19:00 Uhr im Opernzelt Heidelberg hat begonnen. Wie in den vergangenen 4 Jahren hat die Gala-Gruppe der Aids-Hilfe Heidelberg ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt, das Sie begeistern wird.  

Freuen Sie sich auf die WEIBrations, die sangeslustigen Lesben aus Karlsruhe, und auf die temperamentvolle Tanzakrobatik der Stuttgarter CheerluderS. Oder möchten Sie den Finalisten der letzten Staffel des Supertalents einmal live erleben? Der junge Artist Christoph Haese wird für Sie seine Hüften schwingen lassen. Bewundern Sie die faszinierende Travestieshow von Rita Calypso aus Berlin, oder lauschen Sie den holden Klängen des Heidelberger Schwulenchors RosaKehlchen. Höhepunkt des Abends ist die Showtanzgruppe „Small Sheketak - Rhythm in Motion“ – der israelischen Antwort auf STOMP. Die energiegeladene Performance aus Breakdance, Bodypercussion und Rap wird Sie mitreißen. Durch den Abend, der diesmal unter der Schirmherrschaft von Frau Gerda Tschira steht, führt Sie SWR3-Moderatorin Stefanie Tücking.  

Ein weiteres Highlight sind die kulinarischen Überraschungen, die das Schlossrestaurant der Firma Mövenpick für Sie bereithält. Alle angebotenen Speisen sind im Eintrittspreis inbegriffen.Peter Spuhler stellt das Theater kostenfrei zur Verfügung, so dass alle Eintrittsgelder der Aids-Hilfe Heidelberg für ihre wichtige Arbeit  zugute kommen.   

Lassen Sie sich die Gelegenheit nicht entgehen und reservieren Sie gleich heute gute Plätze für die Sternen-Gala. Karten gibt es an der Theaterkasse am OPERNZELT (Emil-Maier-Straße / Ecke Alte Eppelheimerstraße), telefonisch unter 06221.5820000, per Mail unter tickets@theater.heidelberg.de, oder online unter www.theater.heidelberg.de

 

IWWIT-TestwochenAIDS kann verhindert werden: bei "IWWIT- Wochen" HIV-Test kostenlos und anonym!  

IWWIT - „Ich weiß, was ich tu“ heißt die neue Kampagne der Deutschen AIDS-Hilfe. Das  Thema ist Verantwortung. Die Botschaft lautet: schütz dich und andere, indem du ein Kondom benutzt. Du bist es dir wert, und die anderen sind es dir auch.

Die Kampagne richtet sich insbesondere an die bei uns derzeit am meisten gefährdete Gruppe der Männer, die Sex mit Männern haben, kurz MSM genannt. Das sind neben den Homosexuellen auch bisexuelle Männer, die sexuelle Kontakte zu Frauen und zu Männern haben und häufig aufgrund gesellschaftlicher Konventionen, mit ihrer sexuellen Orientierung nicht offen umgehen.

AIDS ist heute eine weitgehend vermeidbare Komplikation einer HIV-Infektion. Hochwirksame Medikamente und jahrzehntelange Erfahrung im Umgang mit der Krankheit haben die Lage von HIV-Infizierten deutlich zum Besseren verändert. Da der Verlauf der HIV-Infektion sehr vom richtigen Zeitpunkt des Beginns der Therapie beeinflusst wird, ist es günstig, möglichst früh von seiner Infektion zu erfahren. 

Für Heidelberg bedeutet das konkret:

Während der bundesweiten Testwochen von Oktober bis November gibt es am 2. und 4. Donnerstag des Monats die Möglichkeit, sich im Rahmen einer gemeinsamen Abendsprechstunde der AIDS-STI-Beratung des Gesundheitsamtes und der AIDS-Hilfe Heidelberg in den Räumen der AIDS-Hilfe beraten und kostenlos und anonym auf HIV und andere STI’s (sexuell übertragbare Infektionen) testen zu lassen. Neben dem klassischen Antikörpertest wird auch der Schnelltest angeboten. Für beide gilt, dass der Risikokontakt schon ca. 3 Monate zurück liegt – erst nach dieser Zeitspanne kann das Vorhandensein des Virus zuverlässig nachgewiesen werden. Das Schnelle am Schnelltest ist nur, dass schon nach einer halben Stunde eine HIV Infektion sicher ausgeschlossen werden kann – dann nämlich, wenn der Test nicht reagiert. Im Falle einer Reaktion jedoch benötigt der Schnelltest genau so lange Zeit bis zur Gewissheit des Ergebnisses wie der konventionelle Test.

Termine: 8. und 22. Oktober, 12. und  26. November 2009, jeweils 18 – 20 Uhr,

AIDS-Hilfe Heidelberg e.V., Rohrbacher Straße 22, Heidelberg-Weststadt, Tel: HD-19 4 11, Email: info@aidshilfe-heidelberg.de

 

Achtung!WICHTIGE INFO  

In Ergänzung des Schreibens vom 28.08.2009 erhielten wir heute ein weiteres Schreiben der Pharmafirma GlaxoSmithKline (GSK). Hier die Textauszüge im Wortlaut:

Die Pharmafirma GlaxoSmithKline (GSK) in Deutschland ruft folgende Chargen antiretroviraler Medikamente im pharmazeutischen Großhandel und bei Apotheken zurück:  

die Charge R313604 von Combivir® 150mg/300mg Filmtabletten (Wirkstoffe Lamivudin und Zidovudin)
die Chargen R380061 und R365525 von Trizivir® 300mg/150mg/300mg  Filmtabletten (Wirkstoffe Abacavir/Lamivudin und Zidovudin)
die Chargen R312478 und R317352 von Epivir® 150mg Filmtabletten (Wirkstoff Lamivudin)

Der Chargenrückruf ist eine vorsorgliche Maßnahme aufgrund des Verdachts von Arzneimittelfälschungen.  

Bei GSK Deutschland lag zunächst eine pharmazeutische Reklamation über eine einzelne Combivir-Packung® vor, die durch ausführliche Vergleichsuntersuchungen als Fälschung identifiziert wurde. Gefälschte Tabletten wurden bisher nicht gefunden.

Daraufhin wurde die Charge R343741 des HIV-Medikaments Combivir bereits am 25. August 2009 vorsorglich im pharmazeutischen Großhandel und bei den Apotheken zurückgerufen.  

Der Verdacht, dass weitere gefälschte  Packungen von Combivir®, Epivir® und Trizivir® in die deutsche Vertriebskette gelangt sind, hat sich nach weiteren Nachforschungen erhärtet. Bei den von den Ermittlungsbehörden sichergestellten Medikamenten handelt es sich wie beim ersten Combivir®-Verdachtsfall nach bisherigen Erkenntnissen um Fälschungen der Umverpackung, der Gebrauchsinformation (Beipackzettel) sowie der Blisterpackung (Combivir® und  Trizivir® ) bzw. des Flaschenlabels (Epivir® ).  

Gefälschte Tabletten wurden auch hier in den bisher untersuchten gefälschten Packungen nicht gefunden – der Wirkstoffgehalt entspricht den Original-Tabletten von GSK. Analysen der aufgrund des Rückrufs zurückgesandten Ware werden weitere Aufschlüsse über das Ausmaß der Arzneimittelfälschung geben.  

Die Sicherheit der Patienten steht für GSK an erster Stelle. Jeder Verdachtsfall einer Medikamentenfälschung wird daher sehr ernst genommen.  

Bei weiteren Fragen steht Ihnen unser MED INFO&SERVICE CENTER gebührenfrei unter

Tel.: 0800-122 33 55 gerne zur Verfügung.  

Mit freundlichen Grüßen  

GlaxoSmithKline GmbH & Co. KG

Bitte setzen Sie sich mit Ihrem Ärzten in Verbindung!!!!

Weitere wichtige Infos bezüglich Nebenwirkungen bei HIV-Medikamenten: Tibotec verschärft Warnhinweis bei Intelence. Nachzulesen bei Ondamaris!  

Mit freundlicher Genehmigung (c) Rhein-Neckar-Zeitung vom 01.09.09

 

Lotterie GlücksSpiraleEine Küche für das Regenbogencafé durch die GlücksSpirale von Lotto

Unser Regenbogencafé für Betroffene und Ehrenamtliche erfreut sich sehr großer Beliebtheit. Jede Woche nutzen ca. 15-20 Personen das Angebot, daher planen wir seit langem eine Erweiterung des Cafés in unseren großen Raum, den wir u. a. für Vorträge und Sitzungen nutzen.  

Um den Anforderungen des Regenbogencafés und seiner Gäste gerecht zu werden, benötigen wir eine Küche mit durchgängiger Arbeitsplatte und Spüle, um das Arbeiten und Anrichten zu erleichtern, sowie ausreichend Schränke, um das Geschirr zu verstauen. 

Dank der GlücksSpirale von Lotto haben wir einen Zuschuss bewilligt bekommen, um das Regenbogencafé mit einer Küche aus dem Küchenhaus Jürgens auszustatten. Von der Küche werden, neben den Gästen des Cafés, unsere Selbsthilfegruppen für HIV-Positive, sowie unsere ehrenamtlichen Gruppen, die sich regelmäßig in unseren Räumen treffen, profitieren. 

Hintergrund: Seit 1970 fördert die GlücksSpirale gemeinnützige Projekte. Vor fast 40 Jahren wurde die GlücksSpirale als Gemeinschaftswerk des Nationalen Olympischen Komitees, des Deutschen Lottoblocks und des Fernsehens zur Finanzierung der
Olympischen Spiele in Deutschland gegründet. Das damalige Grundprinzip der Lotterie war Glück für Spieler und gemeinnützige Einrichtungen. Dieser Grundgedanke wurde bis heute konsequent beibehalten. Aus der Lotterie werden jährlich hunderte gemeinnützige Vorhaben gefördert. Für viele Ehrenamtliche, die sich dabei zum Wohle der Gesellschaft engagieren, sind die Fördergelder aus der GlücksSpirale ein unentbehrliches finanzielles Rückgrat. Die GlücksSpirale von Lotto fördert regionale gemeinnützige Organisationen aus den Bereichen Natur- und Umweltschutz, Suchtbekämpfung, Kirche, Kultur und Sport, die das vierte Viertel der Gesamtförderung von jährlich mehr als 50 Millionen Euro erhalten. Seit 1970 ist so eine Summe von rund 1,5 Milliarden Euro zusammen gekommen. (c) GlücksSpirale

 

Neue Beratungszeiten 

Ab Mai bietet die Aidshilfe Heidelberg neue Beratungszeiten an: 

TelefonberatungUnter der bekannten Telefonnummer 19411 sind wir ab sofort wie folgt zu erreichen: 

Montag             10 - 14 Uhr
Dienstag           14 - 16 Uhr
Mittwoch          16 - 18 Uhr
Freitag             13 - 15 Uhr 

Um genügend Zeit für eine persönliche Beratung einbringen zu können, bitten wir um vorherige Terminabsprache. 

 

Neues Positionspapier der DAH zur HIV-Therapie und Prävention

Die antiretrovirale Therapie (ART) hat die Lebenserwartung von Menschen mit HIV deutlich erhöht und die Lebensqualität vieler Positiver wesentlich verbessert. Sie hat darüber hinaus einen wichtigen primärpräventiven Nebeneffekt: das Ansteckungsrisiko wird deutlich vermindert.

Eine Übertragung bei sexuellen Kontakten ohne Kondom ist unwahrscheinlich, wenn folgende Voraussetzungen erfüllt sind: die Viruslast des HIV-positiven Partners/der HIV-positiven Partnerin ist seit mindestens sechs Monaten unter der Nachweisgrenze, die antiretroviralen Medikamente werden konsequent eingenommen, bei den Sexualpartnern/-partnerinnen liegen keine Schleimhautdefekte z.B. als Folge sexuell übertragbarer Infektionen vor.

Das heißt: Das Risiko einer HIV-Übertragung ist unter den oben genannten Bedingungen so gering wie bei Sex unter Verwendung von Kondomen.

Unsere bisherigen Safer-Sex-Botschaften werden durch diese Aussage sinnvoll und wirksam ergänzt; in der Prävention eröffnen sich dadurch neue Möglichkeiten. Lesen Sie hier alle weiteren Hintergründe. (c) DAH

 

Übrigens: Die Sahneschnitten der Aidshilfe Heidelberg haben jetzt eine Gruppe bei StudiVZ, und freuen sich über engagierte, kreative und offene Leute, die sich über die Arbeit in der ÖAG informieren, oder mitarbeiten wollen!

 

 

Mit dem Feuer spielen (c) BZgARangehen (c) BZgA"Liebesorte" – neue Kampagne zur Aidsprävention

Ob Kaminzimmer, Bordell oder in der freien Natur - die neue Kampagne der BZgA löst die altbekannten Motive mit frechen Früchten und Gemüse durch eine neue Kampagne ab, und begeht damit ein weiteren Schritt hin zu einer zielgruppenadäquaten Prävention. 

Die Motive zeigen Orte an denen Menschen miteinander Sex haben, ohne die Protagonisten selbst im Motiv zu präsentieren. Somit bleibt dem Betrachter Raum für eigene Interpretationen und Erfahrungen. 

Unter mach's mit können die Motive begutachtet, und sogar eigene weitere "Liebesorte" hinzugefügt werden. 

 

 

"Und sie schützen doch" - Stiftung Warentest hat in ihrem neuen Heft für April 2009 26 Kondommarken, darunter 2 latexfreie Marken,  getestet. Mehr dazu finden Sie im aktuellen Heft am Kiosk und der Pressemeldung vom 26.03.09

 

Kondome und Gleitgel (c) Riegler

Papst-Äußerungen gegen Kondomgebrauch sind unverantwortlich und weltfremd

Die Deutsche AIDS-Hilfe e.V. (DAH) kritisiert die im Vorfeld der ersten Afrika-Reise von Papst Benedikt XVI. gemachten Äußerungen gegen den Kondomgebrauch zum Schutz vor einer HIV-Infektion auf das Schärfste. Mehr unter DAH

Wir, die AIDS-Hilfe Heidelberg, "predigen" Safer Sex, und bleiben dem Motto treu: Kondome schützen vor HIV und anderen sexuell übertragbaren Krankheiten!

 

Creathivtreff - jetzt auch online!

Die Creathivgruppe ist ab sofort im Internet vertreten. Zwar befindet sich die Seite noch im Aufbau, doch informiert sie bereits über die aktuellen Termine und Themen. Am 07. März stehen z.B. "Osterbasteleien" (mit Kindern) auf dem Programm. Also, schaut mal rein ;)

 

Stabilisierung der Zahl der HIV-Infektionen in 2008

In Deutschland leben nach einer aktuellen Schätzung des Robert Koch-Instituts rund 63.500 Menschen mit HIV oder AIDS. Von ihnen haben sich ca. 3.000 im Jahr 2008 infiziert; damit haben sich ähnlich viele Menschen wie in 2007 neu mit dem HI-Virus infiziert. Ob es sich nach dem starken Anstieg der Infektionszahlen zwischen den Jahren 2000 und 2006 um eine dauerhafte Stabilisierung handelt, muss man erst abwarten. Die Schätzung der HIV-Neuinfektionen ist nicht zu verwechseln mit der Zahl der Neudiagnosen. Die Meldungen über Neudiagnosen erlauben keinen direkten Rückschluss auf den Infektionszeitpunkt, da HIV-Infektion und -Test zeitlich weit auseinander liegen können. Rund 1.100 Menschen sind 2008 an AIDS erkrankt, etwa 650 Menschen sind verstorben. Das Epidemiologische Bulletin des Robert Koch-Instituts veröffentlicht in der aktuellen Ausgabe 47/2008 mehrere detaillierte Beiträge zu HIV/AIDS, berichtet über den Verlauf der HIV-Epidemie in Deutschland bis Ende 2008, und enthält die aktuellen Eckdaten zur Situation in Deutschland.

 

"SA-ID, der Film" Logo (c) Phaeton e.V.SA-ID, der schwarze Engel

Der Verein Phaeton e.V. produziert mit seinem Projekt "SA-ID, der schwarze Engel" einen Film zur Aufklärung über HIV & AIDS für junge Menschen ab 12 Jahren.

Gleichzeitig entsteht eine Dokumentation, die neben dem "Making of", eine Informationsvereinbarung des Recherchematerials beinhaltet (Krankheitsbild, Verlauf, Ansteckungswege, sowie Interviews).

Jasmin Wagenblaß, 1. Vorsitzende des Vereins Phaeton e.V.  engagiert sich unermüdlich, um mittels Sponsorenaquise und Benefizkonzerten, das aufwendige Projekt zu realisieren. 

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Homepage zum Film, unter www.sa-id-der-film.de

 

Achtung!Neues bundesweites Telefonberatungsangebot der Aidshilfen

Seit dem 1. Oktober 2008 gibt es eine bundesweite Beratungshotline zu HIV und Aids. Unter der Telefonnummer 0180 33 19411 (9 Cent pro Minute ausdem deutschen Festnetz, abweichende Tarife der Mobilanbieter) sind Montag bis Freitag von 9 Uhr bis 21 Uhr und am Sonntag von 12 Uhr bis 14 Uhr BeraterInnen aus dem Bundesgebiet zu allen Fragen rund um HIV und Aids erreichbar. An diesem Angebot der Deutschen AIDS-Hilfe (DAH) beteiligen sich bundesweit 28 regionale Aidshilfen.

 

Logo Iwwit (c) DAH IWWIT - ICH WEISS WAS ICH TU

Nach zweijähriger Vorbereitung startet die Deutsche Aids-Hilfe e.V. am 13. Oktober 2008 ihre erste bundesweite und zielgruppenspezifische Kampagne zur Intensivierung der HIV-Prävention und Gesundheitsförderung bei Männern, die Sex mit Männern haben (MSM). Gemeinsam mit den über 120 Mitgliedsorganisationen und Präventionsprojekten reagiert die DAH damit auf die steigenden HIV-Neudiagnosen in dieser Zielgruppe.

Die auf zwei Jahre angelegte Kampagne, welche in Kooperation mit der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung konzipiert und realisiert wird, hat das Ziel, die Präventionsarbeit in der von HIV in Deutschland am stärksten betroffenen Zielgruppe nachhaltig zu verstärken und neue Impulse für die Präventionsarbeit im Kontext des "Neuen AIDS", d.h. vor dem Hintergrund des Wandels von Aids hin zu einer schweren chronischen Krankheit, zu setzen. Daher wird sich die Kampagne neben dem Schwerpunkt HIV-Prävention auch mit anderen sexuell übertragbaren Infektionen und dem Thema "Schwule Gesundheit / Männergesundheit" auseinandersetzen.

"ICH WEISS WAS ICH TU" (IWWIT) lautet der übergeordnete Slogan der Kampagne. Er soll für einen selbstbewussten, informierten und eigenverantwortlichen Umgang mit Gesundheitschancen und -risiken werben. Es wird im Verlauf der Kampagne darum gehen, Männer zu befähigen auf der Grundlage Setting bezogener und zielgruppengenauer Informationen eigene, wirksame Schutzstrategien zu entwickeln und durchzusetzen.

Iwwitt-Banner (c) DAH

Die Kernziele der Kampagne lassen sich wie folgt zusammenfassen:

Etablierung der Marke ICH WEISS WAS ICH TU sowie der Kampagnenbotschaften und der Internetplattform www.iwwit.de;

Ansprache möglichst vieler Personen aus der MSM-Zielgruppe und Beeinflussung deren Informationsverhaltens;

Kommunikation differenzierter und zielgruppengerechter Informationen zum Schutz vor HIV und anderen STI´s und damit einhergehend

bessere Wahrnehmung eines HIV-Risikos;

Stärkung des Selbstbewusstseins, Förderung individueller Gesundheitskompetenz, Anpassung des eigenen Verhaltens und Treffen geeigneter Schutzmaßnahmen (Erhöhung des Wissens über Risikomanagement) und damit einhergehend

Stärkung und Stabilisierung des erwünschten Schutz- und Informationsverhaltens;

Förderung der Solidarität mit und die Integration von Männern, die von HIV und Aids betroffen sind.

Die wissenschaftlich begleitete Kampagne wird die verschiedensten Medien und Kanäle der Präventionsarbeit für MSM in Deutschland unter dem gemeinsamen Motto zusammenführen. Hierzu gehört neben der Präsenz in zielgruppenspezifischen Printmedien, Informationsmaterialien und bundesweiten, lokalen personalkommunikativen Aktivitäten die Etablierung der ersten internetgestützten Präventionsplattform für MSM in Deutschland. Die Kampagne wird nicht zuletzt deshalb von Fachleuten als Modernisierungsfaktor in der Zielgruppen-Prävention in Deutschland gesehen. (c) DAH

Ab 13. Oktober online: www.iwwit.de

 

Stoppt die Vorratsdatenspeicherung!

(c) Freiheit statt AngstDie DAH hat sich gemeinsam mit vielen anderen Organisationen und Menschen gegen die Vorratsspeicherung aller Verbindungsdaten ausgesprochen. Das Gesetz wurde trotzdem beschlossen und wird zurzeit mit einer Vielzahl von Verfassungsbeschwerden angefochten.

Aidshilfen arbeiten mit besonders schützenswerten personenbezogenen Daten wie z.B. zu Sexualität und Gesundheit. Von dem Gesetz werden gravierende Wirkungen gerade für die Beratungsarbeit von Aidshilfen erwartet, da sich Vertraulichkeit schlecht mit Datenspeicherung verträgt. Dies verpflichtet im Besonderen, gegen jede Form vermeidbarer Datenspeicherung anzugehen, um irreparable Störungen des Vertrauens gegenüber Beratungsangeboten abzuwenden.

Die DAH hat den Aufruf zur bundesweiten Demonstration gegen die Vorratsdatenspeicherung mit unterzeichnet und ruft hiermit alle Mitgliedsorganisationen und Mitarbeiter/innen dazu auf, die bundesweite Demonstration zu unterstützen.

 

„immer ist jetzt“ - Stuttgarter Ausstellung zum VII. Konrad-Lutz-Preis

Die AIDS-Hilfe Stuttgart e.V. (AHS), die Aids-Beratungsstelle der Evangelischen Gesellschaft Stuttgart e.V. und das Gesundheitsamt der Landeshauptstadt Stuttgart präsentieren – in Kooperation mit Netzwerk plus e.V. und der GlaxoSmithKline GmbH & Co. KG – die Stuttgarter Ausstellung zum VII. Konrad-Lutz-Preis.

Die Ausstellung wird eintrittsfrei für jedermann vom 11. bis zum 28. August 2008 zu den Öffnungszeiten des Stuttgarter Gesundheitsamtes zu besichtigen sein: Mo. bis Mi. 08.00 Uhr bis 16.00 Uhr; Do. 08.00 Uhr bis 18.00 Uhr; Fr. 08.00 Uhr bis 13.00 Uhr. Am Donnerstag, 14. August 2008 und am Donnerstag, 21. August 2008 besteht ohne Anmeldung, jeweils um 17.00 Uhr, die Möglichkeit an Führungen von Peter Raiber durch die Ausstellung teilzunehmen.

 

Scheckübergabe in der Aidshilfe am 03.07.08Fröhliche Unterstützung für die Aidshilfe Heidelberg  

Sie tun es jetzt schon zum 4. Mal: die MitarbeiterInnen von Becton 6 Dickinson in Heidelberg überreichen der hiesigen Aidshilfe und dem Verein Aids & Kinder einen dicken Scheck.

 

Die Spezialisierung der Firma auf Medizintechnik, Labordiagnostik und Biotechnologie bedeutet für alle, die dort arbeiten, eine ganz andere Auseinandersetzung mit Krankheit und Gesundheit als das für die meisten von uns üblich ist. Dass aber eine versammelte Mitarbeiterschaft sich für Einrichtungen wie die Aidshilfe und Aids & Kinder in Heidelberg einsetzt, ist etwas ganz Besonderes. So organisierten sie – mit tätiger Hilfe des Firmen-Küchenchefs - nicht nur den Plätzchenverkauf anlässlich des Welt-Aids-Tages im Dezember, sondern im Mai auch noch einen großen Flohmarkt auf dem Firmengelände. Die gesammelten Einnahmen beider Großereignisse wurden nun den beiden Heidelberger Aids-Initiativen überbracht. Vier Mitarbeiterinnen von B&D nahmen am 3. Juli bei Kaffee und Kuchen die Gelegenheit wahr, sich in den freundlichen Räumen der Aidshilfe in der Rohrbacher Straße  umzusehen, einige der zahlreichen Broschüren zu studieren, die dort besonders für Schulklassen ausliegen, und vor allem den Kontakt zu den Haupt- und Ehrenamtlichen der Aidshilfe zu knüpfen oder zu vertiefen.

Nach angeregten Gesprächen übergaben sie die stolzen  2.500 Euro, die jetzt ohne Abzüge als Lebensmittel oder andere direkte und unbürokratische Hilfen Menschen in der Region zugute kommen, die von AIDS oder HIV betroffen sind. Besonders berührt waren alle von den Schicksalen der Kinder mit Aids und sind deshalb froh, dass die Hälfte des Geldes wie immer an den Verein Aids & Kinder Baden-Württemberg geht.

 

Scheckübergabe mit Herrn Restle, Elke Adler, Karde Schuth und Paul Reich (v.l.n.r.)Großzügig wie immer – Löffler von Puxhausen-Stiftung für die Aidshilfe Heidelberg 

Die Präventionsarbeit zum Thema AIDS und HIV ist wichtiger denn je – vor allem Jugendliche sind mittlerweile oft so unwissend, als gäbe es die Krankheit gar nicht. „Ach mach dich doch mal locker, wer will sich denn die Laune von so was wie Aids verderben lassen, das gibt’s doch eh bloß bei Schwulen und in Afrika“ kann man von einem jungen Teilnehmer der Partygruppe auf der Neckarwiese erfahren, dessen Freunde ebenfalls lässig abwinken, als Ehrenamtliche der Aidshilfe Heidelberg anlässlich der Fußball-EM Kondome verteilen. „Das ist doch gar nicht mehr gefährlich seit es Medikamente gibt“, schiebt ein anderer noch hinterher. Solche Reaktionen zusammen mit den steigenden Neu-Infektionszahlen, die sich seit 2001 deutschlandweit verdoppelt und allein im vergangenen Jahr um 3000 zugenommen haben, sind ein alarmierender Hinweis darauf, dass innovative und Interesse weckende Präventionsarbeit gefragt ist wie schon lange nicht mehr.

Besonders gut in dieser Art der Arbeit sind Elke Adler vom Verein Aids & Kinder und Heidi Emling und Marcella Cestra von der Aidshilfe Heidelberg. Ihre Präsentationen im Unterricht und ihre Einführungen ins Thema in den freundlichen neuen Räumen der Aidshilfe verfolgen auch sonst sich gerne supercool gebende Jugendliche mit großem Interesse.

Damit das weiterhin so bleiben kann, hatte ein meist ganz stiller Gönner der beiden wichtigen Inititativen wieder ein großes Geschenk angekündigt. Dr. Hans-Peter Restle, Stiftungsvorstand der Löffler von Puxhausen-Stiftung überreichte nun bereits zum 2. Mal einen Scheck über 5000 Euro und rief bei den Beschenkten damit Freude und Begeisterung hervor.

Sein schönes Geschenk ist umso nützlicher und schöner als erstmals in diesem Jahr ein großer und langjähriger Kostenträger für die Präventionsarbeit seine Unterstützung aus wirtschaftlichen Gründen aufkündigen musste.

 

AchtungÜbrigens: Einen kostenlosen und anonymen HIV-Antikörpertest kann man in Heidelberg bei der AIDS-STI-Beratung im Gesundheitsamt machen lassen. Infos unter  Tel. 06221- 5221820

 

 

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Stand: 25. Februar 2010