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4. Nacht der Solidarität in Heidelberg Weltweit leben 40 Millionen Menschen mit dem HI-Virus. 2,8 Millionen Menschen sind im vergangenen Jahr an Aids gestorben, vier Millionen haben sich neu mit dem HI-Virus infiziert. Besonders schlimm betroffenist Afrika, südlich der Sahara. Aber auch in den GUS-Staaten breitet sich die Epidemie weiter aus. Dort wurden die meisten Aids-Fälle in der Ukraine und in Russland registriert. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist jeder Hundertste Einwohner Russlands im Alter zwischen 18 und 24 Jahren Träger des tödlichen Virus. Vorallem die Zahl HIV-positiver Frauen ist in den vergangenen Jahren drastisch gestiegen. Bei einem Anteil von über 50 Prozent je nach Region, spricht man inzwischen von einer zunehmenden "Feminisierung" der Epidemie. Nach wie vor erhalten nur etwa ein Viertel der 6,8 Millionen Bedürftigen Medikamente.Im Kampf gegen Aids fehlt viel Geld. Nach Schätzungen von UNAIDS und Weltgesundheitsorganisation sind 2007 mindestens 18 Milliarden US-Dollar nötig für die Ausweitung der Aids-Bekämpfung. Im Jahr 2008 steigt der Finanzbedarf für wirksame Maßnahmen auf 22 Milliarden US-Dollar. Bislang bleibt mehr als die Hälfte dieses Finanzierungsbedarfes ungedeckt. Würden die vorhandenen Behandlungs- und Vorbeugemethoden umgesetzt, ließen sich laut UNAIDS bis Ende 2020 etwa 29 Millionen neue Infektionen verhindern. (c) Aktionsbündnis gegen AIDS
Am 02. Juni 2007 lud das Aktionsbündnis
gegen AIDS zur 4. Nacht der Solidarität
Es gab Gelegenheit zur Information und zu Gesprächen mit VertreterInnen der AIDS-Hilfe Heidelberg e.V. und AIDS & Kinder e.V. Baden-Württemberg. Sandra Ludwig führte einen klassischen indischen Tanz vor, und Sönke
Evers begleitete die Aktion musikalisch auf der Klarinette. |
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