Red Ribbon   Nacht 2006
   

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Vor der ProvidenzkircheNacht der Solidarität am Samstag, 15. Juli 2006 

Clemens Roll und Ingo Meyer von der 5% -Gruppe Heidelberg: Sie unterstützen kleinere Projekte in Ländern der "Dritten Welt";  z.B. ein HIV/AIDS-Projekt (Home-Based-Care und Prävention) in Agomanya, Ghana, oder eine Theatergruppe HIV-infizierter Jugendlicher mit Stücken zur Aufklärung über HIV/AIDS in Mali.Unter dem Motto „Glück gehabt?!“ veranstaltete die Kirchengruppe der Aidshilfe Heidelberg zusammen mit dem Verein AIDS & Kinder Baden Württemberg und der 5%- Gruppe Heidelberg im Rahmen des „Aktionsbündnisses gegen Aids“ ein interessantes und informatives Programm zur diesjährigen 3. Nacht der Solidarität am 15. Juli 2006.  

Erika Trautwein vom Angehörigennetzwerk (http://angehoerige.aidshilfe.de), das hilft Kontakte zu knüpfen, Hilfestellung für Betroffene gibt, und die Teilnahme an Seminaren und Workshops vermittelt und Treffen zum Gedanken- und Erfahrungsaustausch organisiertMit dieser Sommeraktion  möchten wir die Öffentlichkeit auf die verheerenden persönlichen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Folgen von HIV & AIDS aufmerksam machen, denn niemals zuvor lebten so viele Menschen mit dieser Krankheit auf unserer Erde. Gemeinsam appellieren wir deshalb an die Bundesregierung, ihre internationalen Hilfsversprechen einzuhalten und fordern von der Pharmaindustrie, ihre Verantwortung im Kampf gegen Aids wahrzunehmen. 

Die Nacht der Solidarität begann um 16 Uhr  mit einer Fotoaktion „Treatment for all – Behandlung für alle“ vor der Jesuitenkirche in Heidelberg, wobei Menschen ihre Solidarität zeigen konnten, und ein drei Meter langer Schal als Symbol der roten Schleife ihre Verbundenheit demonstrierte. 

"Bis jetzt Glück gehabt?"Tobias Kamps auf dem SaxophonEin Glücksrad bei der Providenzkirche wollte ab 21 Uhr die Passanten zum Spiel verführen, und aufzeigen, dass Zugang zu Medikamenten nicht in allen Teilen der Welt selbstverständlich ist. Im Innenraum der Kirche lud Tobias Kamps zu einem instrumentalen Abend (Saxophon und Klarinette) ein, mit Stücken von Beethoven, Ravel, Bartòk u.a. bis zu Alan Haughton.  

 

"Alle 15 Sekunden wird ein Kind durch AIDS zur Waise"

Grosse sichtbare Lichterschleife vor der Heiliggeistkirche  Viele machten ein Foto von der Lichterschleife

Den Höhepunkt der Nacht bildete eine Aufführung mit dem Titel „Lacrimosa Frag(mo)mente“ vor der Heiliggeistkirche gegen 22:30 Uhr, dargeboten von der Tanztheaterensemble zwischenTANZ unter der Leitung von Alexander Peschko. Eine große Lichterschleife setzte ein sichtbares Zeichen für über 40 Millionen Betroffene setzen.    

Trommeln schafft Aufmerksamkeit Ganz in weiss die Künstler (hier Alexander Peschko) vom Tanztheaterensemble zwischenTANZ

Lacrimosa fragmente - zum Gedenken an Harold Brodkey  Harold Brodkey (amerikanischer Schriftsteller 1930-1996), der in "Die Geschichte meines Todes" seien von AIDS geprägte Lebens- und Sterbegeschichte schonungslos aufzeigt

  Musik: Fragmente aus Lacrimosa (Requiem, W.A. Mozart, KV 626)

Heinz Bayen, Christine Brauss, Atistide Gaboardi, Nicole Mayer, Alexander Peschko, Antje Reinhard, Anne Zimmermann  Grosses Interesse in der Bevölkerung

Wir danken allen Beteiligten (Tobias Kamps, Tanztheaterensemble zwischenTANZ, den Kirchengemeinden Heiliggeist und Providenz, der Jesuitenkirche, sowie allen HelferInnen) für ihre Unterstützung und Ihren Einsatz, ohne den die Nacht der Solidarität nicht möglich gewesen wäre!

Hans Flory, einer unserer fleissigsten SammlerEin Spende für die Aidshilfe...Das Aktionsbündnis gegen Aids ist ein Zusammenschluss von 100 kirchlichen und zivilgesellschaftlichen Organisationen der Aids- und Entwicklungszusammenarbeit sowie mehr als 270 Basisgruppen. Der Ausbau der finanziellen Ressourcen zur weltweiten HIV-Prävention und Aids-Bekämpfung und der weltweite Zugang zur Therapie sind die zentralen Anliegen der Kampagne des Bündnisses. 

Weitere Informationen finden Sie unter www.aids-kampagne.de

 

Pillen statt Profit (c) Foto Welker/RNZ Zeige Deine Solidarität:  Treatment for all - Behandlung für alle  

Weltweit leben 40 Millionen Menschen mit HIV & AIDS. Nur 20 Prozent von ihnen haben Zugang zu Medikamenten. "das liegt an der Profitgier der Pharmakonzerne", erklärt Karl-Heinz Riegler (Foto links) von der AIDS-Hilfe. Dieser Missstand ist untragbar. Mit der deutschlandweiten Aktion "Pillen statt Profit" und dem Motto "Leben ist ein Menschenrecht" sorgt das "Aktionsbündnis gegen AIDS" gemeinsam mit über 300 Organisationen für öffentliche Wahrnehmung und erntete viele Solidaritätkundgebungen. (c) RNZ /Foto: Welker

Unser erstes Paar!  Frisch vermählt... 

...verbunden mit dem Zeichern der Solidarität  Erika Trautwein von Angehörigennetzwerk

...auch dei Presse zeigt sich solidarisch!  Kalle mit Red Ribbon Schal  

 

    

Klein, aber mit Roter Schleife an der Leine 

 

  Pastoralreferent Hermann Bunse

  Praktikantin Kathrin und die Fotografin Sabrina Zilch

(c) Fotos von Sabrina Zilch 

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Stand: 28. Juli 2006