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Bernhard Bentgens & FreundeChansongala 2006 in der Sing- und Musikschule Heidelberg

"Erfrischend Neu": Unter diesem Motto präsentierte Bernhard Bentgens ein frisches Chansonherbst-Menu mit besten Ingredienzien am 28. Oktober im Großen Saal der Musikschule Heidelberg. Ein Dutzend Künstlerinnen und Künstler servierte die gesamte Palette des deutschen und internationalen Liedes.  

Peter Saueressig alias "Balsamico" interpretierte den König des neuen deutschen Chansons, Thomas Pigor. Die Chansonette Rosi Goos hatte Schlampenfieber, Almut Knecht hatte einen "Beep" und Maria Bentgens besang die Braut vom Alexander (die geht so auseinander). Leander Altenberger fand das "Komisch". Shooting Star Martin Granacher aka "emgee" präsentierte zwei Neukompositionen, und Holly Holleber zeigte, wie musikalisch man mit Radkappen umgehen kann, und sang einen eigenen Karibik-Song.

 Holly verbreitete Karibik Feeling      Rosi Goos und Michael Uhl präsentierten Mundart

Der Mannheimer Schauspieler Michael Uhl strapazierte die Lachmuskeln mit zwei neuen bayrischen "Gstanzerln". Gunilla Weber zeigte in einem Lied von Georgette Dee "Alles von mir" und besang zusammen mit Anne Kloos die "Freiheit aus einem Männermund" (Queen Bee) im Duett. 

Anne Kloos und Gunilla Weber       Bernhard Bentgens sang sein Antiliebeslied

Apropos: Der Abend wurde von diversen Duetten dominiert, und war ein schöner Erfolg für die gute Sache!

Unser Team verteilte Flyer für die Sternen-Gala     Tosender Applaus zum Abschied

 

Armut macht krank - Krankheit macht armInfostand am LIGA-Aktionstag gegen Sozialabbau und Ausgrenzung am 12. Oktober 2006 in der Fußgängerstrasse Heidelberg: „Armut bedroht alle“

Die Lebens- und Wohnumstände armer Menschen sind belastend für die Gesundheit. Bei Erwachsenen führt Krankheit in verstärktem Maße zu Armut, bei Kindern führt Armut im späteren Leben gehäuft zu Krankheiten.

Die Sterbequote ist bei arbeitslosen Menschen 2,6 mal höher, Suizidversuche sind 20 mal häufiger als bei Erwerbstätigen.

Die Gesundheitsreform hat die Situation einkommensschwacher Menschen drastisch verschlechtert. Eine AOK Studie (2004) belegt den Rückgang der Arztbesuche bei Patienten/innen mit einem monatlichen Einkommen:

bis 1000 € um 19,2 %
bis 2000 € um 13,3 %
bis 3000 € um  8,2 %

Eine allein erziehende Mutter mit Kind braucht nach Angaben der deutschen Gesellschaft für Ernährung Lebensmittel im Wert von mindestens 8,29 € / Tag für eine gesunde Ernährung. Zur Verfügung stehen aber nur 7,05 € / Tag.

Alleinstehende haben pro Tag 4,02 € für Lebensmittel zur Verfügung. Für Gesundheitspflege stehen theoretisch täglich 0,46 € zur Verfügung. (c) LIGA der freien Wohlfahrtspflege

 

 

(c) ABBOTT"Augen auf im Garten der Lüste" - Infostand am 07. Oktober 2006 in der Fußgängerzone Heidelberg
 
SchülerInnen des Hölderlin Gymnasiums verteilten - als Gärtner verkleidet - Äpfel und Kondome in der Hauptstrasse, am Infostand wurden Waffeln mit Apfelmus zu Gunsten der Aidshilfe verkauft. 
 
 

10 Jahre LUGMAN e. V. und LUGMAN-EXTREM

Banner LugmanZwei Ereignisse – ein Event: In den Sommertagen des Jahres 1996 – das genaue Datum ist nicht mehr nachvollziehbar – kam in Mannheim die Idee auf, aus den bisher immer lockeren Treffen von Lederkerlen eine feste Institution werden zu lassen. Gesagt – getan! Es wurde das wahr gemacht, was uns nachgesagt wird: „Wenn 3 Deutsche zusammenstehen, gründen sie einen Verein!“

Mit der Namensgebung war man sich auch gleich einig – der Lederclub Mannheim (kurz: LC Mannheim) ward geboren. Infostand der Aidshilfe Da dieser „Lederbande“ von Anfang an bereits mehr als 7 „Bandenmitglieder“ angehörten, herrschte Einigkeit darüber, mit dieser Vereinigung auch an die Öffentlichkeit zu gehen und sich in das Vereinsregister eintragen zu lassen. Dieses Ansinnen ging aber nicht so leicht von der Hand, war man doch mit dem Vereinsrecht nicht so vertraut. Nach mehreren Anläufen, Satzungsänderungen bzw. –ergänzungen gelang es endlich die juristischen Hürden zu überwinden und einen Eintrag im Vereinregister des Registergerichts beim Amtsgericht Mannheim zu erreichen. Aus der bisher offenen Vereinigung wurde mit Wirkung vom 08. September 1996 der „LC Mannheim e. V.“ und somit die Anerkennung als juristische Person.

Die Zeit ging auch an uns nicht spurlos vorüber und aus dem reinen Lederclub entwickelte sich ein Fetischclub mit all seinen der Lederszene nahe stehenden Ausrichtungen. So kam es nicht von ungefähr, dem auch Rechnung zu tragen und die Namensgebung darauf abzustimmen. Am 09. Oktober 2003 beschlossen deshalb die Mitglieder einstimmig den heutigen Namen: 

Rainer, unser Sozialpädagoge am StandLeder-, Uniform- und Gummi-Club Mannheim e. V. (kurz: LUGMAN e. V.) Für die Kurzform sei am Rande erwähnt: LUG kommt auch von „lugen“ – süddeutsch für spähen, Aussicht halten – und wer tut dies nicht für ein abendfüllendes „Partnerprogramm“?! Dass „MAN“ von Mannheim abgeleitet (nicht nur rein zufällig) auch die englische Schreibweise für „Mann“ ist, muss nicht näher erläutet werden. „Haltest eigentlich DU nicht auch gelegentlich Ausschau nach einem Mann???“

Die nachfolgend aufgeführten Gründungsmitglieder machen es bei uns jedenfalls auch heute noch: Horst H., Claus K., Donald L., Willi Sch., Frank St. und Karl-Heinz W. Unser derzeit 42 Mitglieder zählende Club nahm sein nun 10jähriges Bestehen zum Anlass mit einem „LUGMAN – EXTREM“, in Mannheim, am 07. Oktober 2006 in der „FACTORY“ des “MS-Connexion” (Man only natürlich) Viele Szene-Titelträger kamen zum Eventdieses Ereignis zu feiern. Dazu hatten sich mehrere Szene-Titelträger und ihre Vorgänger angesagt, u. a.: Mr. International Rubber, German Mr. Leather 2006, Mr. Leather Baden-Württemberg 2006, Mr. Fetisch NRW 2006, Mr. Bear Rhein-Main 2006, German Mr. Leather und Mr. Leather Baden-Württemberg 2005 “Yoschi” und, und, und…

Aber nicht nur Titelträger sondern auch regionale, nationale und europäische Fetischclubs hatten mit Abordnungen die Anreise nach Mannheim geplant. Natürlich wurde bei einem solchen Ereignis, wie bei uns schon zur Tradition geworden, etwas für den guten Zweck getan. Mit dem Erlös einer Tombola und einem Sklavenmarkt wurde wir die gemeinnützige Arbeit der AIDS-Hilfe unterstützt. Mehr unter: www.Lugman.de  oder dem GayRomeo-Club: LUGMANNHEIM zu entnehmen. (c) www.magay.de

 

 
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Stand: 30. Oktober 2006