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Die erste Sprechstunde am 8. Oktober 2009 wurde zu unserer Freude sehr gut angenommen – 11 Frauen und Männer zwischen 22 und 55 Jahren nutzten das Angebot. Vier von ihnen gehörten zur Hauptzielgruppe der Kampagne – Männer, die Sex mit Männern haben. Alle vier betonten, wie überaus wichtig ihnen eine Beratung ist, die Verständnis und Akzeptanz gegenüber schwulen Lebenswelten bietet. Die Äußerungen der Besucher zeigen im Kleinen, was schon in größeren
Studien belegt ist: Schwule, Bisexuelle und Männer, die Sex mit Männern haben,
aber eine (Selbst-)Definition als Schwule ablehnen, wollen und brauchen gut
informierte und vorurteilsfreie Berater, die Wir empfehlen dazu das sehr informative Buch von Udo
Rauchfleisch: Gleich und doch anders: Psychotherapie und Beratung von
Lesben, Schwulen, Bisexuellen und ihren Angehörigen, Klett-Cotta Verlag,
Stuttgart 2002.
Termine: 8. und 22. Oktober, 12. und 26. November 2009, jeweils 18 – 20 Uhr, AIDS-Hilfe Heidelberg e.V., Rohrbacher Str. 22, 69115 Heidelberg
Verwendete Testverfahren: Schnelltest (VIKIA) und konventioneller Bluttest
(Western Blot) Vorgehen bei reaktivem Testergebnis: Bestätigungstest (Western Blot) Ansprechpartner: Waltraud Throm -Ärztin- AIDS-STI-Beratung
Gesundheitsamt Kurfürstenanlage 38-40, 69115 Heidelberg Tel.:
06221/5221861 AIDS-Hilfe Heidelberg e.V., Paul Reich, Rohrbacher Str. 22, 69115 Heidelberg, Tel.: 06221/ 161700; Email: Paul.Reich@aidshilfe-heidelberg.de
Was kommt heraus, wenn man 15 schwule Männer auf Mendelssohn, Bach, Udo Jürgens oder ABBA loslässt?! „Habemus Mama – eine Geschichte von Reichtum und Schönheit“, das aktuelle Programm der RosaKehlchen zum mittlerweile 17jährigen Vereinsbestehen. Da kommt es in einem typisch ehrenwerten Haus, das man hierzulande an so mancher Straßenecke findet, zum Aufeinandertreffen von Generationen und damit Einwohnern aller Couleur. Consierge Else Mobb befragt ihren geistlichen Beistand Benedikt – schließlich sind wir ja Papst – wie man die Hausgemeinschaft gegen das unterm Dach wohnende Schwulenpärchen aufbringen könnte. Gemeinsam schmiedet man eine Intrige. Die Lösung findet sich in einer Geschichte um Liebe und Moneten. Mit Ironie, Wortwitz und fast immer komplett umgeschriebenen Texten versuchen die RosaKehlchen, die Hausmeisterin – zuweilen in atemberaubendem Outfit – auf den Pfad der Tugend zurückzubringen. Die gespielten Szenen werden wie gewohnt von Popsongs, Schlagern oder zu Herzen gehenden Chorälen untermalt. "Habemus Mama" ist bereits
das siebente abendfüllende Programm des Heidelberger Schwulenchores in der 17jährigen
Vereinsgeschichte. Erstmalig
gastieren die RosaKehlchen unter neuer künstlerischer Leitung von Frank
Montillon im Karlstorbahnhof. Einlass 19.00 Uhr
Die Ausstellung wurde verändert, neu geordnet, und erzählt dennoch in eindrucksvoller und anschaulicher Art von Menschen aus unserer Gesellschaft, die uns ihre Gefühle, Erfahrungen und Gedanken zu der Infektion HIV und der Krankheit Aids mitteilen. Zahlreiche neue Objektkästen und Briefe machen diese Ausstellung zu einem einzigartigen Erlebnis für den Betrachter, denn die Briefe machen die Erfahrungen, wie Ausgrenzung, Verständnis und Definieren von neuen Lebenszielen zum Thema HIV und Aids sichtbar. Sie will Mut machen, damit Menschen mit und ohne HIV/AIDS aufeinander zuzugehen und einander besser verstehen.
Positive Briefe im Deutsch-Amerikanischen Institut (DAI) Heidelberg. Vernissage am 15. September 2009 um 19 Uhr. Die Ausstellung kann noch bis zum 30. September im 2. OG des DAI besichtigt werden. Anmeldung für kostenlose Führungen (Schulklassen, Interessierte) mit Ehrenamtlichen der AIDS-Hilfe: Annette Schiffmann – 0172-77 40 333 – anna.schiff@t-online.de
Samstag, 08. August 2009, 14 h Demo-Parade in Mannheim Noch immer beherrschen massive Vorurteile und kitschige bis alberne Klischees das Bild von Homosexuellen und allen nicht-normativ Heterosexuellen in der Öffentlichkeit. Dabei sind wir auch nur Menschen wie jeder Andere - Menschen mit den gleichen Zielen und Träumen wie der Großteil der Bevölkerung. Nur mit der Liebe läuft es eben ein wenig anders. Das gilt es klarzustellen und zu demonstrieren, im wahrsten Sinne des Wortes! Wir sind in Sachen Partnerschaft und Familie immer noch alles andere als gleichgestellt: Angefangen bei der Verpartnerung, die theoretisch auf jedem Forstamt vorgenommen werden kann, über steuerrechtliche Aspekte und das Thema Kinder und Adoption, bis hin zum Füreinanderdasein und Einstehen in Notsituationen. Deshalb hat sich der CSD Rhein-Neckar 2009 das Thema Familie als Motto gesetzt, denn die bisherige Definition von Familie wird der heutigen Wirklichkeit schlicht weg einfach nicht mehr gerecht. Es ist von Nöten, dieses Bild zu erneuern, denn Familie ist nach wie vor eines der wichtigsten Güter und eine der wichtigsten Institutionen, besonders in unserer heutigen Gesellschaft. (c) CSD Rhein-Neckar Familie ist mehr, Akzeptanz ist alles, endlich Schluss mit den Klischees! Im Anschluss an die Parade fand im Schneckenhof des Mannheimer Schlosses wie jedes Jahr das beliebte Regenbogenfest statt. Dieses Jahr mit folgenden Künstlern: Blue Milk, Nina Klopschinski, Rage Hard, Carlos Fassanelli, Phil, All4music, Christian Stukering, Anna Heesch, Katharina Herb, Balsamico, Too ugly for Showbizz und Die Musicbox. Moderation: Anke Klepser und Bernd Höning
...lautet das Motto der DAH-Kampagne für Männer, die Sex mit Männer haben (MSM), unter welchem die Aidshilfe Heidelberg zusammen mit dem AK Aidshilfe Ludwigshafen eine Fußtruppe beim diesjährigen CSD Rhein-Neckar organisierte, um die (schwule) Bevölkerung in der Metropolregion zu informieren und aufzuklären. Mit Flyern, Lutschern und Aufklebern wurde somit eine hohe Aufmerksamkeit erzielt, denn die in den letzten Jahren wieder angestiegenen HIV-Neuinfektionen vor allem im Bereich der MSM, erfordern neue Sichtweisen und Herausforderungen in der Prävention und im Umgang mit Safer Sex.
Mit Unterstützung von Rollenmodell Markus, den "Positiv Leben" - Darstellern Andreas und Stefan, sowie Bürgermeister für Integration und Chancengleichheit Wolfgang Erichson mit seinem Freund, zog der bunte Tross durch die Quadratestadt, und warb gleichzeitig für unsere kommende Sternengala im Theaterzelt.
"Gentle Man" geht Hand in Hand mit der bundesweiten Präventionskampagne "Ich weiss was ich tu", und ist ebenfalls für MSM konzipiert. Ziel ist es, innerhalb eine Präventionsteams, Männer die Sex mit Männern haben mit Rat und Tat bei Fragen zu HIV/AIDS und anderen sexuell übertragbaren Krankheiten, aber auch zur Sexualität im Allgemeinen, sowie zum Thema Safer Sex zur Seite stehen und Ihnen Tipps zu geben. Bei Interesse an einer Mitarbeit sendet einfach ein Mail an info@aidshilf-heidelberg.de oder ruft an unter 06221-19411! Auch an unserem Infostand beim Regenbogenfest herrschte rege Nachfrage, besonders Red-Ribbon-Pins waren dieses Jahr sehr gefragt.
Gentle
Man - Offizieller Auftakt beim CSD in Stuttgart
Das landesweite Projekt zur HIV/STI-Prävention bei Männern und männlichen Jungendlichen mit gleichgeschlechtlichem Sex konnte am vergangenen Wochenende während der CSD-Parade und der 18. Hocketse der Aids-Hilfe Stuttgart e. V. offiziell starten. Trotz der kurzen Zeit, für Planung und Umsetzung, hatte das Projekt eine große Öffentlichkeit. In Kooperation mit der bundesweiten Kampagne "Ich weiß was ich tu", konnte "Gentle Man" am Samstag den großen Parade-Wagen mit benutzen, seine Fahnen mit aufhängen und das Projekt vorstellen. Der Fußtrupp tanzte und die Teilnehmerinnen und Teilnehmer machten mit ihren orangenen "Gentle Man" T-Shirts auf sich aufmerksam, indem sie Passanten ansprachen, Präventionsmaterialen verteilten und die neuen Aids-Hilfe-Ortsschilder zeigten, die übrigens klasse ankamen. Auch der Stand bei der Hocketse am Sonntag in der Kirchstraße hatte viel Zulauf, dies nicht zuletzt wegen der aktiven Mitarbeit aller, die Gentle Man vertreten haben. Viele interessante Gespräche konnten geführt werden. Joachim Stein und Stefan Zimmermann stellten das Projekt auf der großen Bühne des Marktplatzes vor. Nach einem letzten Regenschauer konnte Laura, die Schirmfrau von "Gentle Man", die Gewinner der Preise ziehen.
Wir hatten also einen sehr guten Start, den wir im nächsten Jahr noch optimieren wollen. (c) AIDS-Hilfe Baden-Württemberg
Fotos mit freundlicher Genehmigung von Thomas Schwarz (c) IWWITT
Freitag, 26. Juni 2009, 12 - 17 h, Glücksrad am Hauptbahnhof Auftakt der gemeinsamen Sommeraktion von AIDS-STI-Beratung im Gesundheitsamt, der AIDS-Hilfe und dem Verein AIDS & Kinder BaWü
Flohmarkt bei Becton & Dickinson Freitag, 26. Juni, 14:00 - 18:00 h auf dem Besucher-Parkplatz BD, Tullastraße Wie schon in den vergangenen Jahren findet auf dem Besucher-Parkplatz von BD ein Flohmarkt zu Gunsten der AIDS-Hilfe und dem Verein AIDS & Kinder BaWü statt. BD unterstützt regelmäßig gemeinnützige und wohltätige Organisationen und legt großen Wert auf soziales Engagement seiner Mitarbeiter. Mittlerweile umfasst die Betriebsstätte in Heidelberg auf einem Areal von über 40.000 qm - neben modernen Verwaltungsgebäuden - eine weltweite Produktionsstätte für mikrobiologische Fertignährmedien in Petrischalen und Röhrchen, Eintauchnährmedien, sowie biochemische Identifizierungssysteme.
Bilder von der Sommer, Sonne, Safer Sex-Aktion auf dem Uniplatz Heidelberg am 21. Juli 2009
und von der Aktion "Schatz, wir müssen reden!" in der Halle 02
Donnerstag, 25. Juni – Dienstag, 30. Juni 2009 Homosexualität
durchdringt in der Kunst-, Mode-, Theater-, Film- und Musikwelt einen großen
Teil unseres kulturellen und sozialen Lebens. Ein großer Teil der kulturellen
Welt ist von Queer-Kultur geprägt und beeinflusst. In diesem Jahr jährt sich
der Aufstand der Homosexuellen in New York zum 40. Mal – ein wichtiger Anlass
für den Karlstorbahnhof, ein Queer-Festival zu initiieren und die Queer-Kultur in Heidelberg zu
präsentieren. Das Queer-Festival zeigt Kunst, Musik, Film, Literatur und politische Aspekte, die in der homosexuellen Community entstanden oder mit ihr verbunden sind. Dabei erhalten national wie international renommierte Künstler eine Plattform. Außerdem finden über das Eine-Welt-Zentrum Beiträge zum Thema „Homosexualität und Menschenrechte“ statt, im Karlstorkino werden bei „Queer Cinema“ internationale Filmbeiträge gezeigt.
Queer-Party-Night
Saal:
Berlin Hilton DJ-Team + Liveact: MIT Foyer:
Mutprobe - Indie-Glam-Electro-Pop mit
dem Unheilbar-DJ-Team klub_k:
Chop Suey Club Solidarity! Indierock.
-pop. -tronics. (2 Floors) 4
Floors + Outdoor-Area
Video/Text
Performance Mit
dem brasilianischen Schrift- und Videokünstler Ricardo Domeneck, dem
amerikanischen Schriftsteller Travis Jeppessen und Niklas Goldbach / Arbeiten
von verschieden Künstlern zum Thema Körper und Körperlichkeit Sa
27.06. / 22.00 Uhr Queer-Concert-Night
mit Ariel
Pink’s Haunted Graffiti (Los
Angeles) Gay
Against You
(Glasgow) Circlesquare
(Vancouver)
Samy Deluxe & Band im Karlstorbahnhof Samy Deluxe weiß, was er will. Und er weiß, wie er es bekommt. Mit seinem fantastischen neuen Album „Dis Wo Ich Herkomm“ verteidigt er den Titel als erfolgreichster deutscher Rapper – und ist dabei engagiert. Nicht nur beim Welt-Aids-Tag. Was er macht, macht er richtig. Samy Deluxe diskutiert z. B. mit dem Umweltminister über die Klimakatastrophe, kämpft gegen Rassismus und macht Rap-Projekte mit Jugendlichen. Als Botschafter für den Welt-AIDS-Tag besuchte er aidskranke Kids. Kein Wunder, dass sein Konzert am 16. Mai 2009 im Karlstorbahnhof restlos ausverkauft war.
Selbstverständlich war die Aidshilfe vor Ort, wenn er in Heidelberg sein Fans zu sich ruft. Vielen Dank!
Internationaler Frauentag am 08. März 2009 Die Amnesty Hochschulgruppe Heidelberg organisierte anlässlich des Internationalen Frauentages zum Thema "Sexuelle Gewalt an Frauen" und "HIV/AIDS in Südafrika" gemeinsam mit der AIDS-Hilfe Heidelberg einen Info-Stand am Anatomiegarten in der Hauptstrasse Heidelberg.
Gemeinsam mit dem Gloria-Kino Heidelberg luden wir herzlich ein zur Premiere des bundesweiten Filmstarts von “Milk” - ausgezeichnet mit zwei Oscars (bester Hauptdarsteller und bestes Drehbuch!!!). Donnerstag, den 19. Februar um 21:30 Uhr im Gloria-Kino Heidelberg - Hauptstraße 146
Harvey Milk war der erste bekennende Schwule, der es genau deshalb schaffte, als Bezirksbürgermeister in den Stadtrat von San Francisco gewählt zu werden. Das war vor 30 Jahren - im Sommer 1977. Sein Kollege im Stadtrat, Dan White, legte aus Protest gegen “diesen Perversen” erst sein Amt nieder und wollte es dann kurz darauf zurück haben - als ihm klar wurde, dass seine “Geste” ernst und er beim Wort genommen wurde. George Moscone, Ober-Bürgermeister von Francisco, ließ ihn abblitzen. Aus Rache und außer sich vor Wut stürmte White am 27. November 1978 das Rathaus und erschoss erst Harvey Milk und dann den Bürgermeister.
Die AIDS-Hilfe Heidelberg lud gemeinsam mit dem Gloria-Kino ein zum kleinen Sektempfang vor Filmbeginn und freute sich über Ihre Spenden. Lassen Sie uns gemeinsam anstoßen auf das, was erreicht ist und auf das, was wir noch erreichen wollen: Gleiches Recht für ALLE. Zu Beginn der Vorstellung verlosten wir fünf Gutscheine für die MUTPROBE-Party am Freitag, den 20. Februar im klub_k des Karlstorbahnhofs.
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